Lauenburger Puppenbühne kommt nach Burgdorf und Lehrte

Die Lauenburger Puppenbühne spielt in Burgdorf und Lehrte das neue Programm „Wie Findus zu Pettersson kam“. (Foto: Lauenburger Puppenbühne)

Neues Programm „Wie Findus zu Pettersson kam“

BURGDORF/LEHRTE (r/jk). Die Lauenburger Puppenbühne kommt mit dem neuen Programm „Wie Findus zu Pettersson kam“ (Sven Nordqvist) vom 23. bis 26. Januar nach Lehrte (Schützenplatz) und vom 30. Januar bis 2. Februar nach Burgdorf (Pferdemarktplatz). Vorstellungen zu beiden Terminen sind jeweils donnerstags bis samstags um 16.00 Uhr sowie sonntags um 11 Uhr. Der Eintritt kostet für Kinder 7 Euro, für Erwachsene 8 Euro. Die Spieldauer beträgt 50 Minuten.
„Ein Kaspertheater wie zu Großmutters Zeiten !“ – das ist der Titel der größten reisenden Puppenbühne Deutschlands. Immer unterwegs mit einem großen Zelt, wo bis zu 500 Zuschauer Platz finden, einem Marionettenmuseum und 10 nostalgischen Wagen. 1829 gründete Lorenz Lauenburger das Theater und zog mit Pferd und Wagen durch die Lande. Er spielte auf Jahrmärkten, Festen und Gaststätten. Stücke wie „Dr. Faust“, „Der Kampf mit dem Drachen“ oder das klassische „Marionettenvarieté“ prägten dieses Unternehmen.
Heute nach über 180 Jahren pflegt der Direktor Heinz Lauenburger, der Ururenkel des Gründers, noch die gute alte Tradition. Bereits in der sechsten Generation reist die Puppenspielerfamilie durch Schleswig-Holstein und Niedersachsen und gibt jährlich bis zu 300 Vorstellungen. Die Lauenburger Puppenbühne wurde von der Landesregierung Schleswig-Holstein als kulturell künstlerisch anerkannt. Sie spielt kindgerechte Märchenstücke und lässt auch bei den Erwachsenen die Kindheitserinnerungen aufblühen.