Kolpingsfamilie Burgdorf begeht Gedenktag

Die Jubilare v.l.: Klaus Schmidt, Wolfgang Buckmann (Leitungsteam), Alfons Kluger, Leo Beigel, Alfons Rotter, Dr. Norbert Gebbe (Leitungsteam), Hans Fuchs, Dr. Robert Hafke, Egon Boroske und Ewald Heinrich. (Foto: Matthias Mollenhauer)

Gedenkfeier für den Kölner Priester Adolph Kolping

BURGDORF (r/jk). Weltweit erinnern in diesen Tagen die Mitglieder des Internationalen Kolpingwerkes an den Gründer des christlichen Sozialverbandes, den Kölner Priester Adolph Kolping. Dieser hatte vor mehr als 160 Jahren die Vereinigung gegründet. Auch die Kolpingsfamilie Burgdorf hat den Kolpinggedenktag begangen.
Mehr als 70 Mitglieder trafen sich zu einem gemeinsamen Frühstück im katholischen Pfarrheim. Dr. Norbert Gebbe, Sprecher des Leitungsteams der Burgdorfer Kolpingsfamilie, konnte im Verlauf des Beisammenseins acht Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft ehren. Fünf Mitglieder sind bereits seit 60 Jahren im Kolpingwerk dabei: Leo Beigel, Egon Boroske, Hans Fuchs, Ewald Heinrich und Alfons Rotter traten im Jahr 1956 dem Sozialverband bei. Vor fünf Jahrzehnten wurden Alfons Kluger und Klaus Schmidt Mitglied im Kolpingwerk, und für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Dr. Robert Hafke geehrt.
Nach den Ehrungen der älteren Semester traten die jüngsten Mitglieder der Kolpingsfamilie in den Mittelpunkt: Die KolpingKids führten ein kleines Theaterstück auf. Die Kinder zeichneten die wichtigsten Stationen im Leben des Adolph Kolping nach, der, 1813 in Kerpen bei Köln geboren, sich nach seiner Gesellenzeit als Schuster weiterbildete und schließlich in Köln zum Priester geweiht wurde. 1849 gründete der damalige Kölner Domvikar Kolping einen Gesellenverein, der zum weltumfassenden Kolpingwerk mit heute mehr als 400.000 Mitgliedern in 61 Ländern wurde.
Den Abschluss des Kolpinggedenktages bildete die Teilnahme an der Heiligen Messe in der St.-Nikolaus-Kirche.