Kirchhorster See soll attraktiver werden

Still ruht der See - doch für die Nutzung des Kirchhorster Sees als Naherholungsgebiet gibt es bereits Ideen.

Arbeitskreise entwickeln Ideen im Rahmen von "Kirchhorst 2040"

VON DANA NOLL

KIRCHHORST. "Kirchhorst 2040 ist ein Ort mit freien Flächen zur Naherholung, Freizeitwegen, sauberen Bächen, einem klaren See, viel Wald, nachhaltiger Landwirtschaft und maximaler Biodiversität", so eines der Leitbilder, die sich aus der Auftaktveranstaltung zur Dorfentwicklung entwickelt haben.
Dazu gehört insbesondere auch der Kirchhorster See, dessen Nutzen als Naherholungsgebiet, eine große Herausforderung für den Ort darstellt. Denn die glorreichen Zeiten von Autokino & Co. sind hier längst Geschichte. Im Sommer wird der See zwar bei gutem Wetter noch gern genutzt, aber die Mängelliste ist lang: Von fehlender Gastronomie bis hin zu ungepflegten Rasen- und Sandflächen ist hier die Rede. Der Kirchhorster See bleibt weit unter seinem eigentlichen Potential zurück. Immer wieder gab es Ideen und Ansätze, die entweder als nicht geeignet befunden wurden oder nicht von Dauer waren.
Im Arbeitskreis Ökologie und Freiraum kam insbesondere zum Ausdruck, dass die Steigung der Attraktivität des Kirchhorster Sees und diesen weiter als Naherholungsgebiet zu nutzen, den Kirchhorstern ein besonderes Anliegen ist. Neben der Wiederherstellung des Strandes und der Verbesserung der Eingangssituation wurde auch die Ansiedlung einer Sporteinrichtung befürwortet.
Für Restflächen oder nicht genutzte Flächen im Ort kam der Vorschlag auf, Areale zu schaffen, auf denen alte Obstsorten angebaut werden können. Möglich wäre dies beispielsweise auf einer Fläche am bestehenden Kreisel. Darüber hinaus sollten an Wegen in der Landschaft mit Obstgehölzen neue ökologische Strukturen geschaffen werden, die im Rahmen von Baum-Patenschaften gepflegt werden könnten.
Grundlage für alle geplanten Aktivitäten ist der Zusammenhalt und das Engagement im Dorf. Dieses zu fördern und auszubauen hat sich der Arbeitskreis "Soziales und Kulturelles Leben“ auf die Fahne geschrieben. Hierzu wurden Überlegungen angestellt, wie die Zugezogenen besser in die Gemeinschaft integriert werden können und welche digitalen Kommunikationswege genutzt werden können. Gewünscht werden zudem Angebote zum Mitmachen mit weniger Verbindlichkeit.
Für den 12. März ist eine weitere Sitzung des Koordinierungskreises vorgesehen.