Kirchenpartnerschaft wurde wieder neu belebt

Pfarrer Thomas Thorak (Schönebeck; hinten) und Pfarrer Martin Karras (Burgdorf) wollen die Partnerschaft wieder mit neuem Leben füllen. (Foto: Wolfgang Obst)

25. Partnerschaftstreffen zwischen Burgdorf und Calbe/Schönebeck

BURGDORF (r/jk). Es sollte ein Neubeginn und eine Neubelebung der Partnerschaft zwischen der katholischen St. Nikolaus-Pfarrgemeinde Burgdorf und St. Norbert/Calbe und St. Marien/Schönebeck werden, das 25. Partnerschaftstreffen zwischen den Pfarrgemeinden am letzten Sonntag im September.
Im Mai diesen Jahres kamen die Vertreter beider Gemeinden zusammen, um zu erörtern, wie die Partnerschaft mit neuen Leben gefüllt werden kann, nachdem der Tourismus der letzten Jahre sich überholt hatte. Auch hat sich nach 24 Jahren der deutschen Einheit der Kreis, der ursprünglich einmal von beiden Seiten die Partnerschaft ins Leben rief, verändert. Im Ergebnis des informellen Gespräches war man sich einig, mehr von den Aktivitäten des jeweils anderen erfahren zu wollen.
Das geschah dann auch beim diesjährigen Treffen in Schönebeck an der Elbe. Die Mitglieder der Pfarrgemeinderäte und der Kirchenvorstände berichteten über ihre Arbeit, die Vorgehensweise zu den verschiedensten Aktivitäten in ihren Gemeinden, aber auch über die Problematik, die Menschen wieder für das aktive Gemeindeleben zu begeistern. Christian Naumann vom Pfarrgemeinderat (PGR) St. Marien/Schönebeck, Angelika Wirz (PGR St. Nikolaus/Burgdorf) sowie die beiden Pfarrer Thomas Thorak (Schönebeck) und Martin Karras (Burgdorf) stellten sich zudem den Fragen der Gremienmitglieder beider Pfarrgemeinden. Am Ende konnten beide Gremien neue Ideen und Gedanken aufnehmen, um sie in ihren Bereichen mit einfließen zu lassen.
Der Gesprächsrunde schloss sich ein interessanter Rundgang durch die Kindertagesstätte „Marienheim“ an, dass in der Trägerschaft der St. Marien-Pfarrgemeinde Schönebeck seit dem 1. Januar 1995 betrieben wird. In dem Haus werden Kinder ab dem ersten Lebensjahr bis zum Eintritt in die Schule betreut. Die Tageseinrichtung ist offen für alle Kinder, deren Eltern die christliche Grundrichtung bejahen und tolerieren. Der Nachmittag schloss nach einer kurzen Stadtbesichtigung beim traditionellen Drachenfest der Pfarrgemeinde in den Elbewiesen, wo zahlreiche Drachen in den strahlend blauen Himmel stiegen.