Kinderschutzbund feierte sein Drachenfest in Lehrte

Viele bunte Drachen tanzten am Himmel über Lehrte.

Piraten, Flugzeuge und Minions tanzten um den Wasserturm

LEHRTE (dno). Das perfekte Wetter zum Drachen steigen zu finden, ist schwierig. Während das Drachenfest Lehrte in den vergangenen Jahren mit Schmuddelwetter zu kämpfen hatte, wurde es dieses Mal mit blauem Himmel und viel Sonnenschein verwöhnt. Leider wehte nur ein laues Lüftchen und so wollten die Drachen nicht richtig steigen.
Davon ließen sich die Kinder dennoch nicht entmutigen und kämpften, ihren Drachen in den Himmel zu befördern. Das klappte am besten im Teamwork – mit Eltern, Geschwistern oder Freunden! Wer keine eigenen „Flugobjekte“ dabei hatte, konnte sich beim Kinderschutzbund einen Drachen leihen. Diese wurden im Rahmen der Feriencard-Aktion gebastelt.
Anlässlich des Weltkindertages organisierte der Deutsche Kinderschutzbund bereits zum 6. Mal das Drachenfest rund um den Wasserturm in Lehrte. Einen Tag vor den Bundestagswahlen, erinnerte der Kinderschutzbund, an die Wichtigkeit „von Bildung“. „Es herrscht eine Diskrepanz zwischen dem, was gesagt wird und was letztendlich auch gemacht wird. Allen ist Bildung immer sehr wichtig, aber wenn es um die konkrete Umsetzung geht, dann wird wenig getan“, bemängelte Burkhard Kappe, 1. Vorsitzender Kinderschutzbund Lehrte.
1954 empfahlen die Vereinten Nationen ihren Mitgliedsstaaten, einen weltweiten Kindertag einzurichten, der heute in über 154 Staaten gefeiert wird. Mit den Zielen, sich für die Rechte der Kinder einzusetzen, die Freundschaft unter den Kindern und Jugendlichen zu fördern und sich einmal im Jahr öffentlich zu verpflichten, die Arbeit des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF zu unterstützen. Das Motto zum diesjährigen Weltkindertag lautete „Kindern eine Stimme geben!“. Das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland riefen dazu auf, mehr Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in Deutschland zu schaffen. Im unmittelbaren Lebensumfeld der Kinder, in Schulen und Kitas, in Städten und Gemeinden, aber auch auf Landes- und Bundesebene müssen Kinder und Jugendliche Gelegenheiten bekommen, ihre Ideen und Meinungen einzubringen.