Kellerbrand sorgt für Feuerwehr-Großeinsatz

Starke Rauchentwicklung zeichnete sich schon beim Eintreffen der Rettungskräfte ab. (Foto: Peter Ramme)

Sieben Ortsfeuerwehren waren in Schillerslage im Einsatz

SCHILLERSLAGE (r/jk). Am vergangenen Sonntag machte ein Kellerbrand in der Sprengelstraße ein Mehrfamilienhaus bis auf weiteres unbewohnbar. Als die ersten Feuerwehrleute aus Schillerslage, Heeßel und Burgdorf kurz nach 13.00 Uhr die Einsatzstelle erreichten, zogen schon Rauchwolken aus den Kellerfenstern.
Alle Bewohner hatten das Haus bereits verlassen und wurden von Feuerwehr und Rettungsdienst betreut. Ein Bewohner musste mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung
in ein Krankenhaus gebracht werden. Eine weitere Person wurde zunächst noch vermisst. Die Polizei konnte aber schnell ermitteln, dass sie sich nicht im Haus befand.
Die Feuerwehr ging mit mehreren Trupps mit Atemschutzgeräten in den Keller, um den Brandherd zu finden und zu löschen. Im Verlauf des Einsatzes wurden dann noch vier weitere Ortsfeuerwehren alarmiert, weil noch mehr Atemschutzgeräteträger gebraucht wurden.
Nachdem die Flammen gelöscht waren, wurde der Keller mit einem Hochleistungslüfter rauchfrei gemacht. Die verbrannten Gegenstände wurden von den Feuerwehrleuten aus dem Keller geschafft. Der Rauch hatte sich im ganzen Haus ausgebreitet und machte die sechs Mietparteien erst einmal obdachlos.
Im Einsatz waren sieben Ortsfeuerwehren, Polizei und Rettungsdienst mit etwa 110 Einsatzkräften.