Jens Spahn auf dem Spittaplatz: „Uns geht’s verdammt gut.“

Barthold Plaß, Hendrik Hoppenstedt, Jens Spahn und Mirco Zschoch (v.l.) auf dem Burgdorfer Spittaplatz. (Foto: Georg Bosse)

CDU-Staatssekretär machte klare Ansagen zu Regeln in einer offenen Gesellschaft

BURGDORF (gb). Mit christdemokratischen Köpfen aus Burgwedel, Berlin und Brüssel, Dr. Hendrik Hoppenstedt, Jens Spahn und Burkhard Balz, ist die Burgdorfer CDU in den zurückliegenden Wochen in die Wahlkampfoffensive gegangen, um aus dem kommunalen Urnengang am 11. September als stärkste politische Kraft hervorzugehen.
Dieses Ziel bekräftigten der Stadtverbandsvorsitzende Barthold Plaß sowie der CDU-Ratsfraktionsvorsitzende und Nummer „1“ der insgesamt 35 christdemokratischen Stadtratskandidaten, Mirco Zschoch, noch einmal am vergangenen Freitag, als sie und Dr. Hendrik Hoppenstedt (MdB), Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens (MdL; Lehrte) sowie weitere rund 30 Parteifreunde den Parlamentarischen Staatssekretär bei CDU-Finanzminister Wolfgang Schäuble, Jens Spahn, auf dem Spittaplatz erwarteten: „Wir wollen die liebens- und lebenswerte Stadt Burgdorf besser machen“.
Jens Spahn sagte zu Beginn seiner Ausführungen: „Uns geht es in Deutschland verdammt gut und es läuft eigentlich auch prima. Wir sind allerdings nach Japan das zweitälteste Land der Welt. Wegen der demografischen Entwicklung müssen wir lernen, auch wenn es anstrengend ist, mit der Jahrhundert-Einwanderung umzugehen.“
Jens Spahn betonte, dass denjenigen, die zu uns kommen und hier auch bleiben wollen, die hiesigen Regeln einer offenen Gesellschaft „ganz klar“ gemacht werden müssten. „Zu Ehrenmord, Kinderehe und Vollverschleierung, zur Stellung von Mann und Frau in Deutschland sowie zur Trennung von Staat und Kirche(n) müssen unmissverständliche Ansagen gemacht werden, was geht und was nicht geht“, so der Christdemokrat aus dem westlichen Münsterland in NRW.