„Ist Christsein möglich ohne Gott?“

Zur Vorstellung seiner neuen Streitschrift „Kann man noch Christ sei, wenn man an Gott zweifeln muss?“ hat Gitana Wegener den Autor Dr. Heiner Geißler ins Burgdorfer StadtHaus eingeladen. (Foto: Georg Bosse)

Heiner Geißler stellt im StadtHaus neueste Streitschrift vor

BURGDORF (gb). Die Welt sei in Teilen aus den Fugen hört man in diesen Tagen häufig von Politikern jedweder Couleur, wenn Bomben- und Selbstmordanschläge, Amokfahrten oder -läufe an den unterschiedlichsten Orten wieder einmal unschuldige Menschen aller Glaubensrichtungen töten. „Wenn es einen Gott gibt, warum lässt er seit Jahrtausenden Verbrechen, Katastrophen und Kriege zu?“ Dieser Frage wendet sich Dr. Heiner Geißler (*1930) in seiner neuen Streitschrift „Kann man noch Christ sein, wenn man an Gott zweifeln muss?“ zu. Der von Jesuiten philosophisch gebildete CDU-Politiker trat nach einer bewegten Parteikarriere vor zehn Jahren der globalisierungskritischen Nichtregierungsorganisation Attac bei, was für beträchtliches Aufsehen sorgte. Jetzt, im politischen Ruhestand eher Vordenker in Fragen der christlichen Ethik, legt Heiner Geißler im Jahr des Reformationsjubiläum seine kritischen Thesen und Vorstellungen zur Sündentheorie von Martin Luther vor.
Burgdorfs Buchhändlerin Gitana Wegener ist es gelungen, mit Heiner Geißler wieder eine spannende prominente Persönlichkeit in die Auestadt zu holen. Am Freitag, 30. Juni, ab 20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr) können Interessierte mit dem Autor im Burgdorfer StadtHaus der Frage nachgehen „Ist Christsein möglich ohne Gott?“
Karten im Vorverkauf für 18 Euro p.P. beim Veranstalter Wegeners Buchhandlung in der Hannoverschen Neustadt 25 - Telefon: (05136) 831 83.