Israelsonntag in der evangelischen Kirche

Erinnerung an Verbundenheit „jenseits der Tagespolitik“

EHLERSHAUSEN (r/jk). In vielen Gemeinden des Kirchenkreises wird am Sonntag, 24. August, wie in jedem Jahr um diese Zeit der Israelsonntag gefeiert. Die evangelischen Gemeinden erinnern sich an die Treue Gottes zu Juden und Jüdinnen und an die Gemeinsamkeiten mit ihnen im Glauben.
„Durch den Glauben sind Christinnen und Christen verbunden mit den jüdischen Menschen im Staat Israel und hier in Deutschland, aber auch mit den Menschen im Gazastreifen und Westjordanland. Gerade diese Verbundenheit ermöglicht es, mit großer Anteilnahme auf die aktuellen Auseinandersetzungen und die Opfer zu sehen, ohne vereinfachende und einseitige Parteinahme und ohne die Frage nach Recht und Unrecht aufzugeben“, so Pastorin Susanne Paul. „Auf diesem Weg kann auch dazu beigetragen werden, die Hoffnung auf Gerechtigkeit, Aussöhnung und Frieden am Leben zu erhalten. So hat der Israelsonntag gerade in politisch schwierigen Zeiten einen wichtigen Platz in der Kirche.“