„Interface Streichquartett“ spielt im Schlosskonzert

Das „Interface Streichquartett“. (Foto: Scena)

Musikalische Vermittler zwischen Komposition und Publikum

BURGDORF (r/jk). Beim nächsten Burgdorfer Schlosskonzert am Sonntag, 25. März, ab 17 Uhr ist im Ratssaal ein junges Streichquartett zu Gast, das sich unter dem für ein klassisches Ensemble recht ungewöhnlichen Namen „Interface-Quartett“ formiert hat.
Die anfängliche Verwunderung klärt sich jedoch schnell bei näherer Betrachtung, denn der aus der Telekommunikation und Informationstechnologie stammende Begriff „Interface“ bezeichnet schlicht eine Schnittstelle, die Verbindungen ermöglicht. Und so verstehen sich die vier jungen Musiker auch als Schnittstelle zwischen Komposition und Publikum, als direkte Vermittler von Musik. Wie gut das klappt, stellt das Ensemble in Haydns f-moll Quartett op.20/5, in Alfred Schnittkes drittem Streichquartett und in Schuberts ebenso berühmtem wie eindringlichen d-moll Quartett mit dem Titel „Der Tod und das Mädchen“ unter Beweis.
Der Kulturverein Scena empfiehlt, sich im Vorverkauf seine Karte zu sichern. Man bekommt sie bei Fa. Bleich, bei Wegeners Buchhandlung und telefonisch unter der Scena-Servicenummer 05136 896957. Die Jugend hat wie immer freien Eintritt.