Integratives Projekt zur sozialen Infrastruktur Burgdorfs

Imke Fronia und Ursula Wieker (v.l.) stehen ebenso hinter der Kooperationsvereinbarung wie die unterzeichnenden Rüdiger Zach (HSV) und Dagobert Strecker (BMGH; v.l.). (Foto: Georg Bosse)

Kooperation zwischen BMGH und HSV ist keine „Extrawurst“

BURGDORF/HEESSEL (gb). Das Burgdorfer Mehr-Generationen-Haus (BMGH) und der Heesseler Sportverein (HSV) sind gleichermaßen an der Entwicklung der sozialen Infrastruktur Burgdorfs interessiert und haben aus dieser gemeinsamen Neigung heraus am vergangenen Mittwoch eine Kooperationsvereinbarung getroffen. „Diese zweiseitige Vereinbarung ist keine Extrawurst, sondern passt in das Gesamtkonzept der Stadt“, betonte HSV-Boss Rüdiger Zach, dem der BMGH-Trägervereinsvorsitzende Dagobert Strecker nur nachdrücklich zustimmen konnte.
Ziel der künftigen Zusammenarbeit ist es, Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft, insbesondere der ständig wachsenden Zahl von (männlichen) Asylsuchenden, Integration und Teilhabe zu bieten. Während das BMGH die Anlauf- und Kontaktstelle für Flüchtlinge ist, verfügt der HSV über ein breites Angebot an Kursen und Sportarten, was zu gemeinsamen Projekten geradezu einlädt.
Über 20 Asylsuchende sind bereits im HSV aktiv und haben sich individuell verschiedenen Sportteams angeschlossen. „So entstehen wichtige soziale Kontakte und eine Sprachverbesserung auf beiden Seiten ist ebenfalls zu beobachten“, so BMGH-Koordinatorin Ursula Wieker. Sie und Imke Fronia (HSV) stehen als Kooperations-Ansprechpartnerinnen für das Projekt zur Verfügung. „Dabei treibt uns alle unsere gesellschaftliche Verantwortung an“, unterstrich Rüdiger Zach, bevor die Unterschriften auf das Papier gesetzt wurden.
Darüber hinaus bittet Ursula Wieker um kostenfreie Überlassung von ausrangierten und/oder reparaturbedürftigen Fahrrädern für ihre Schützlinge. Abzugeben beim BMGH an der Gartenstraße 28 (Email: U.Wieker@bmgh.de).