In guten wie in schlechten Spielen

1992 gewinnt Hannover 96 das DFB-Pokalfinale gegen Borussia Mönchengladbach. Nach Elfmeterschießen steht es 4:3. Auf den Zuschauerbänken im Berliner Olympiastadtion saß damals auch der Burgdorfer Dieter Rohles. (Foto: r)
Burgdorf: KulturWerkStadt |

Der Archivar von Hannover 96 Sebastian Kurbach nimmt seine Zuhörer in der KulturWerkStadt mit auf eine Zeitreise durch die Vereinsgeschichte

BURGDORF (r/fh). 1954 der Gewinn der Deutschen Meisterschaft, 1992 der überraschende DFB-Pokalsieg und ausgerechnet im Jubiläumsjahr 1996 dann der Abstieg in die Regionalliga – in seinem Vortrag unternimmt der Archivar von Hannover 96 Sebastian Kurbach einen Streifzug durch die wechselvolle Geschichte des Fußballclubs. Seine Präsentation mit vielen Fotos und Anekdoten beginnt am Freitag, 12. Januar, um 17 Uhr in der KulturWerkStadt, Poststraße 2. Der Eintritt ist frei.
Fakten und Geschichten verschmelzen in Kurbachs Foto-Vortrag zu einer beeindruckenden zeitgeschichtlichen Collage: Er lässt nicht nur die Meilensteine der Vereinsgeschichte Revue passieren, sondern stellt auch markante Persönlichkeiten, Ereignisse und Orte vor, die für Hannover 96 stehen. Dabei gewährt er spannende Blicke hinter die Kulissen. Die Zuhörer erfahren beispielsweise auch wie die Stadt Burgdorf bei Hannover 96 Spuren hinterließ, und warum diese in Vergessenheit geraten sind.
Den Vortrag hält Kurbach auf Einladung von Dieter Rohles im Rahmen der Ausstellung "Leidenschaft - das geht nie vorbei". Sie elf Menschen aus Burgdorf und Umgebung vor, die sich seit langem mit leidenschaftlichem Engagement und großem Herzblut für ein Hobby einsetzen. Einer von ihnen ist Rohles, der seit 1960 als passioniere 96-Fan alle Höhen und Tiefen 'seines' Vereins miterlebte. Auch beim legendären DFB-Pokalfinale am 23. Mai 1992 saß er auf den Zuschauerbänken im Berliner Olympiastadion. So erlebte er hautnah mit, wie die in die zweite Liga abgestiegene Mannschaft aus Hannover den Erstligisten Borussia Mönchengladbach nach Elfmeterschießen mit 4:3 besiegte. Die Ausstellung ist noch bis zum 21. Januar samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr in der KulturWerkStadt zu sehen.