Im Doppel-Dorf loderten zwei Osterfeuer

Auf der Nord-/Westseite des LSV-Segelfluggeländes in Ehlershausen stiegen der Rauch und die Funken des Brauchtumsfeuers in den abendroten Osterhimmel auf. (Foto: Georg Bosse)

In und um Burgdorf loderten wieder elf Brauchtumsfeuer

RAMLINGEN/EHLERSHAUSEN (gb). Dank zahlreicher ehrenamtlicher Helfer aus den Ortsfeuerwehren und den Vereinen loderten am vergangenen Karsamstag wieder die Osterfeuer in Burgdorf und in den umliegenden Ortschaften. Insgesamt elf aufgetürmte Stapel aus Baum- und Strauchschnitt wurden für den bereits seit vielen Jahrhunderten verbürgten Brauch angezündet, der in den Dörfern einmal mehr einen willkommenen Anlass zum geselligen Beisammensein bot. So knisterten die Osterfeuer auch beim Burgdorfer Luftsportverein (LSV) mit seinem Segelfluggelände in Ehlershausen und auf dem Feuerwehrplatz in Ramlingen.
Beim LSV in Ehlershausen sowie bei der Ortsfeuerwehr Ramlingen/Ehlershausen sorgen die entfachten Feuer für viel Betriebsamkeit. „Seit Bestehen des Vereins ist das Osterfeuer bei uns eine gepflegte Tradition. Dabei achten wir streng darauf, dass sich vor dem Abbrennen keine Kleintiere mehr in dem Holzhügel befinden“, erklärte Heiner Stelter vom zweifachen und amtierenden Meister der deutschen Segelflugbundesliga. Dabei wirbelten die Funken in den von der untergehenden Abendsonne rot gefärbten Aprilhimmel.
Nur wenige Kilometer davon entfernt auf dem großflächigen Feuerwehrplatz in Ramlingen genossen die großen und kleinen Besucher die österliche Geselligkeit mit den obligatorischen Würstchen und Getränken. Und während der Holzstoß zu den Klängen des Feuerwehrmusikzuges Ramlingen/Ehlershausen heiß niederprasselte, kam der stellvertretende Orts- und Stadtbrandmeister Heinrich Schlumbohm ein wenig ins Grübeln: „Es ist schade. Aber wir haben den Eindruck, dass der Besuch der Osterfeuer in den vergangenen Jahren etwas nachgelassen hat.“