IGS Burgdorf stellte sein breites Band an Angeboten vor

Bei diesem Experiment „zum Anfassen“ wurde das Phänomen der Lichtablenkung an der Grenzfläche zwischen Luft und Wasser demonstriert. (Foto: Georg Bosse)

Mit Scouts auf Entdeckungsreise in der Gesamtschule

BURGDORF (gb). Mehr Zuspruch als erwartet hatte der Tag der offenen Tür der neuen Integrierten Gesamtschule (IGS) Burgdorf „Am Langen Mühlenfeld“.
Der bislang kommissarische Schulleiter Rudolf Alker freute sich, den zahlreich erschienenen Eltern und ihren Kindern das „breite Band der Angebote“ vorstellen zu können. Darüber hinaus warteten Scouts der IGS-Stammgruppen darauf, den jungen Gästen ihre Schule sowie eigens geplante Aktionen und Aktivitäten zu zeigen.
Die IGS Burgdorf ist eine gebundenen Gesamtschule. Was bedeutet, dass an zwei Tagen in der Woche an einem verpflichtenden Ganztagsunterricht teilgenommen werden muss und an ebenfalls zwei Nachmittagen an einem freiwilligen Ganztagsunterricht teilgenommen werden kann. Das Angebot an Fremdsprachen ist um um die schöne Sprache „Spanisch“ reicher geworden. „Dazu haben wir ab dem 6. Jahrgang die Genehmigung erhalten“, so Alker.
Der IGS-Leiter unterstrich, dass allen Kindern nach ihren Begabungen eine optimale Förderung zuteil wird. Mit entsprechenden Zielvereinbarungsgesprächen als ausführliche Eingangsdiagnostik habe man bereits gute Erfolge registrieren können.
Wer sich mit den Scouts auf einen Rundgang im Schulkomplex machte, landete beispielsweise auch im naturwissenschaftlichen Gebäudetrakt, wo die Lichtablenkung an der Grenzfläche zwischen Luft und Wasser anschaulich gemacht wurde. Dieses Phänomen war bzw. ist den speerfischenden Naturvölkern bestens bekannt. Deshalb wissen sie, dass sie ihre Beute an einer Stelle sehen, wo sie in Wirklichkeit gar nicht ist – und trotzdem sind sie die Meister dieser Art von lebenswichtiger Nahrungsbeschaffung.