Hundehalter wurden vor angeblich vergiftetem Tierfutter gewarnt

Die Warnung vor angeblich vergifteten Futterproben machte in der vergangenen Woche unter Hundehaltern die Runde. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Probensendungen im Hamburger Raum führten zu Verunsicherung

ISERNHAGEN/BURGWEDEL/BURGDORF (bgp). Zahlreiche Hundehalter erhielten in der vergangenen Woche eine beunruhigende Nachricht per Internet oder Mobiltelefon. Angeblich vergiftete Futterproben seien mit der Post verschickt worden und dürften unter keinen Umständen an die Tiere verfüttert werden.
Die Nachricht verbreitete sich sehr schnell in den Kreisen der Hundehalter, sogar unter den Hundeobleuten der lokalen Hegeringe machte folgende Nachricht die Runde: „Achtung! Fressnapf hat Warnung gegeben! Es werden Futterproben in Briefkästen verteilt, die angeblich von Fressnapf kommen. Es soll sich dabei um Gift handeln! Also keinesfalls den Tieren geben! Bitte auch auf euren Hunderunden alle Hundebesitzer ansprechen und ordentlich Mundpropaganda für die jenigen machen, die kein Internet haben!“
Auf Nachfrage der Burgwedeler Nachrichten nahm das Unternehmen FRESSNAPF, dessen Name für die Versendung der Proben missbraucht wurde, in einer Pressemitteilung Stellung: „Wir sind darauf aufmerksam gemacht worden, dass im Hamburger Raum im Namen von FRESSNAPF Sendungen mit Katzenfutter verschickt wurden. Diese Sendungen stammen nicht von FRESSNAPF und wir distanzieren uns hiervon deutlich. Uns liegen bisher keine Informationen vor, die auf eine Gefährdung von Mensch oder Tier schließen lassen. Wir sind aktiv im Austausch mit der Polizei in Hamburg, die in diesem Fall die Ermittlungen eingeleitet hat. Personen, die ein Paket mit dem Absender FRESSNAPF erhalten haben, das sie nicht bestellt haben, bitten wir, dieses unverzüglich in einem FRESSNAPF-Markt abzugeben oder sich direkt an die Unternehmenszentrale unter der Rufnummer: 0800-1990990 zu wenden.“