Historische Häuser erzählen wechselvolle Geschichte

Die Besucher der Ausstellungseröffnung konnten sich von Burgdorfer Häusern anschaulich Geschichte und Geschichten erzählen lassen. (Foto: Georg Bosse)

Stadthistorische Ausstellung in der KulturWerkStadt eröffnet

BURGDORF (gb). Bis Sonntag, 14. Oktober, beherbergt die KulturWerkStadt die stadthistorische Ausstellung „Burgdorfer Häuser und Geschichten“. Der Vorsitzende des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV), Karl-Ludwig Schrader, freute sich über die „tolle Besucherresonanz“ anlässlich der Eröffnung am vergangenen Samstag.
Burgdorfs stellvertretende Bürgermeisterin Christa Weilert-Penk sprach in ihrem Grußwort allen an der Ausstellung aktiv Beteiligten den Dank der Stadt für deren Fantasien, Ideen und Zeit während der Vorbereitungsphase aus, die es der interessierten Öffentlichkeit erst ermöglicht hätten, sich mit der eigenen Stadtgeschichte auseinanderzusetzen.
Burgdorf wurde nicht nur durch die großen Brände von 1658 und 1809 geprägt, sondern auch von seinen Bürgerinnen und Bürgern, die unverdrossen immer wieder ihre Stadt aufbauten. Die historisch wertvollen Gebäude in und um die (Kern-)Stadt herum, erzählen vom Zeitgeist ihrer Erbauer sowie vom Handeln und den Wertevorstellungen früherer Generationen.
Anhand von alten Bildern und Fotos, Dokumenten und Haushaltsgegenständen geben Häuser wie
der „Hof Raupers“ in Otze, „Hüsing`s Gasthaus“ in Dachtmissen und der „Hof Schweer“ in Hülptingsen, das „Gasthaus Münstermann“ in Schillerslage sowie das „Stadtwappen“ in der Hannoverschen Neustadt, die Kreishandwerkerschaft in der Marktstraße und das Amtsgericht an der Schlossstraße einen Einblick in ihre wechselvolle Geschichte.
Burgdorfer Häuser und ihre Geschichte(n) war auch das Thema einer Gesprächsrunde mit Emmy Raupers, Gerd Mulsow und Cord-Heinrich Schweer, die von Christel Hoffmann-Pilgrim moderiert wurde.
Die Ausstellung „Burgdorfer Häuser und Geschichten“ in der Burgdorfer KulturWerkStadt, Poststraße 2, ist bis zum 14. Oktober immer samstags und sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.