Hauke Jagau übergibt Laufequipment an DroBeL e.V.

Regionspräsident der Region Hannover und Schirmherr von 96plus, Hauke Jagau (rechts) und Björn Bremer, Geschäftsführer Hannover 96 (2.v.l.) übergeben mit Johann-Friedrich Dempwolff, Geschäftsführer Johnson Controls (5.v.l.) an Thomas Tschirner (Mitte), und Alina Schliebaum, Verein DroBeL e.V., sowie Thomas Franke (3.v.l.) und Michael Rieth (links), Laufgruppe, das Laufequipment.

Initiative 96plus zu Besuch in der Drogenberatung Lehrte

LEHRTE (dno). Am vergangenen Mittwochvormittag übergab der Regionspräsident der Region Hannover und Schirmherr von 96plus, Hauke Jagau, an den Verein DroBeL e.V.
Laufequipment im Wert von etwa 2.000 Euro. An seiner Seite, Björn Bremer, Geschäftsführer Hannover 96 und Johann-Friedrich Dempwolff, Geschäftsführer Johnson Controls.
Damit unterstützt Hannover 96 mit ihrer Initiative 96plus die Drogenberatungsstelle Lehrte bei ihrem Laufprojekt. Übergeben wurden 21 Sets, bestehend aus Shirts, Hosen und wetterfesten Jacken.
Seine „Feuertaufe“ hatte die neue Sportkleidung bereits auf dem Citylauf in Lehrte bestanden. „In den neongrünen Shirts waren wir ein richtiger Hingucker“, schmunzelte DroBeL Einrichtungsleiter Thomas Tschirner.
Schon in der Vergangenheit zeigte sich die Beratungsstelle sportlich aktiv.: Ob in der Freizeit beim Darten und Discgolf oder auch in Wettkämpfen mit den anderen niedersächsischen Drogenberatungsstellen. Stolz präsentierte Thomas Tschirner bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten die gewonnen Pokale.
Die DroBeL arbeitet seit 1994 in der Beratung und psychosozialen Betreuung von Menschen mit einer Suchterkrankung oder Suchtgefährdung. Das derzeit 5-köpfige Team setzt dabei auf einen respektvollen, achtsamen und vor allem schnellen Kontakt zu den Betroffenen oder deren Angehörigen. „Bei uns gibt es kaum Wartezeiten, wer Beratung sucht oder Hilfe braucht, bekommt sie auch, das ist uns wichtig. Wir haben Sozialberater immer vor Ort“, berichtet Tschirner.
Nicht nur aus Lehrte, sondern aus der gesamten Region kommen Hilfesuchende ins DroBeL in die Bahnhofstraße. „Bei uns ist es etwas familärer, das kommt gut an. Denn Vereinsamung ist das Schlimmste, was eine Drogenabhängigkeit nach sich zieht“, erklärt Tschirner. Als Fachstelle für Sucht und Suchtprävention unterstützt sie nicht nur Menschen mit stoffgebundenen Süchten wie beispielsweise Alkohol, Nikotin oder Cannabis sondern auch auch bei Abhängigkeiten wie Spielsucht.
„Oft gibt es auch eine Mischung von Abhängigkeiten“, erklärt Tschirner, „Wer zum Beispiel Alkoholiker ist, hat auch oft mit Spielsucht zu kämpfen.“ Drogen wie Heroin sind eher rückläufig, dagegen steigt der Konsum an Partydrogen oder auch Crack, der Droge, mit dem höchsten psychischen Abhängigkeitspotential. Auch das „Komasaufen“ ist wieder rückläufig. „Ich denke, das hat auch mit der Präventionsarbeit zu tun. Authentische und ehrliche Information ist eben am besten“, erklärt Tschirner. „Auch das Bewusstsein bei den Veranstaltern hat sich diesbezüglich geändert. Das Flatrate-Trinken ist nicht der richtige Weg“, ergänzt Hauke Jagau.