Hat der Minirock den Burgdorfer Männern den Kopf verdreht?

Führung im Burgdorfer Stadtmuseum am 13. Dezember

BURGDORF (r/jk). Bis zum 31. Januar 2016 sind die Besucher des Stadtmuseums (Schmiedestraße 6) zu einer Zeitreise in die 1960er Jahre eingeladen. „Mini, Mofa, Mauerbau“ lautet der Titel der stadtgeschichtlichen Schau, die nicht nur bei älteren Burgdorfern großen Anklang findet. Auch viele jüngere Museumsbesucher nehmen sich die Zeit, in ein Jahrzehnt einzutauchen, das von teilweise heftigen gesellschaftlichen Umbrüchen auf politischer Ebene oder in der Sexualität geprägt war und die Weichen für eine Verdrängung veralteter Normen und Werte stellte.
Wie das Leben in Burgdorf im sechsten Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts ablief, erläutern Christel Hoffmann-Pilgrim und Christoph Adolph bei einer neuen Führung, mit der das Beiprogramm am Sonntag, 13. Dezember, um 14.30 Uhr weitergeht. Sie geben einen Überblick über das damalige bundes- und weltweite Zeitgeschehen und stellen beim Rundgang durch das Stadtmuseum sehenswerte Exponate vor, die im Lebensalltag der Burgdorfer Einwohner einen wichtigen Stellenwert einnahmen.
Hat der die neue Freizügigkeit symbolisierende Minirock in den 1960er Jahren auch den Burgdorfer Männern den Kopf verdreht? Nicht nur auf diese Frage wissen Christel Hoffmann-Pilgrim und Christoph Adolph interessante Antworten zu geben. Die von beiden vorgestellte Ausstellungspalette reicht von der Kücheneinrichtung über technische Geräte bis zu einer Fernsehsitzecke und Einrichtungsgegenständen des „Black Horse“, das als Tanzbar im Jahr 1968 die Pforten öffnete