Hans-Jürgen Engelbrecht blickt auf erfolgreiche Tätigkeit zurück

TSV-Vorsitzender stellt sich am Freitag nicht mehr zur Wahl

BURGDORF (de). Mit Hans-Jürgen Engelbrecht nimmt am Freitag auf der im TSV-Klubheim stattfindenden Jahreshauptversammlung der Vorsitzende der Fußball-Abteilung Abschied von der TSV Burgdorf. Der Marktspiegel nutzte die Gelegenheit, um mit dem scheidenden 62-jährigen ein Gespräch zu führen.
MARKTSPIEGEL: „Herr Engelbrecht, warum treten Sie am Freitag zurück, wo es sportlich doch bei der TSV Burgdorf so gut läuft?“
Hans-Jürgen Engelbrecht: „Eines vorweg. Ich trete nicht zurück, sondern stelle mich nach sechs Jahren nicht mehr zur Wahl.“
MARKTSPIEGEL: „Was sind denn die Gründe?“
Hans-Jürgen Engelbrecht: „Ich wohne in Neustadt. Durch mein berufliches Ausscheiden im Veranstaltungszentrum fehlt mir durch die räumliche Entfernung die Bindung nach Burgdorf, was nicht heißt, dass ich der TSV Burgdorf nicht weiterhin verbunden bleibe. Doch bin ich der Auffassung, dass ein Vorsitzender am Ort wohnen oder arbeiten muss, um immer präsent zu sein. Das ist bei mir leider nicht mehr der Fall.“
MARKTSPIEGEL: Zurückblickend auf Ihre sechsjährige Tätigkeit ist die Frage erlaubt, worüber Sie nicht glücklich sind oder was Sie im Nachhinein besser machen würden?“
Hans-Jürgen Engelbrecht: „Ich hätte mir persönlich eine noch bessere Entschuldung gewünscht. Allerdings haben wir aber mit dem Neu- und Ausbau unseres Klubhauses Werte geschaffen, wobei ich hier besonders meinen Stellvertretern Walter Eckhoff und Werner Singelmann für Ihre Arbeit danken möchte. Schade auch, dass es mit der Gründung einer Altherrenmannschaft nicht geklappt hat.“
Marktspiegel: „Worüber sind Sie besonders stolz?“
Hans-Jürgen Engelbrecht: „Neben dem neuen Klubhaus zweifelsohne über die Tatsache, dass wir jetzt wieder alle Altersklassen in unserer Jugendabteilung mit Mannschaften besetzt haben. Das war mein vorrangiges Ziel, als ich vor sechs Jahren das Amt übernommen habe. Auch die Erfolge der 1. Herren und der 2. Herren können sich sehen lassen, wobei mein Dank in erster Linie den Trainern gilt.“