Hannoversche Volksbank: „Wir kommen stärker ins Gespräch“

Filialdirektor Martin Rothe: „Neben der Standard-BankCard hat die Hannoversche Volksbank für alle Sportfreunde ein attraktives Kartenangebot im Fan-Design! Die Indians-BankCard, die UBC Tigers-BankCard und die 96-BankCard.“ Foto: Georg Bosse (Foto: Georg Bosse)

Neue Regelungen bei der Wertpapierberatung

BURGDORF. „Wir sind eine genossenschaftliche Bank, die von ihren Mitgliedern und Kunden getragen wird“, heißt es in der Präambel der Hannoverschen Volksbank (HanVB). Und eine der leistungsstärksten Volksbanken Deutschlands, die Hannoverschen Volksbank, wurde in den vergangenen Zeiten von ihnen so gut getragen, dass sie nicht an der Finanzkrise teilgenommen habe, so Martin Rothe, Filialdirektor im KompetenzCenter Burgdorf.
Aber auch für die Hannoversche Volksbank gilt ab Januar dieses Jahres eine erweiterte Protokollierungspflicht bei Wertpapiergeschäften. Dieses sogenannte „Beratungsprotokoll“ umfasst eine Vielzahl von Punkten, die mit den Kunden künftig zu besprechen und deren Ergebnis auch festzuhalten ist. „Diese gesetzlichen Bestimmungen kommen unserer Philosophie deutlich entgegen“, erklärt Rothe, der das Geschäftsmodell des starken und modernen Finanzdienstleisters in der Region als „konservativ und kundenorientiert“ beschreibt: „Es gehörte schon immer zum Beratungsstandard unseres Hauses, dass gemeinsam abgewogen wurde, welche Anlagen zum Kunden und seinem persönlichen Umfeld am besten passen.“
Geändert hat sich, dass die HanVB-Kundenbetreuer ihre Kunden stets neu anhand dieser Standards befragen müssen. Die Ergebnisse werden detailliert dokumentiert und ein gemeinsames Protokoll mit Kopie für den Kunden erstellt. Diese „Gedächtnisstütze“ gibt auch Antwort auf die Fragen: Aus welchen Gründen war die getroffene Anlageentscheidung sinnvoll? Wie ist das Produkt konkret ausgestaltet? Welche Zielsetzung war damit verbunden?
Für die Berater der Hannoverschen Volksbank ist die Dokumentation auch Grundlage für Gespräche, um eventuell einzelne Wertpapierpositionen an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. So wird das Beratungsprotokoll zu gut investierter Zeit für Berater und Kunden.
Für jeden, der diese Zeit nicht hat, gilt: „Wir bieten unsere Beratung an – der Kunde muss sie nicht annehmen.“ In diesem Fall wird nur der Verzicht festgehalten. Georg Bosse