Große Spendenbereitschaft für Opfer der Hochwasserkatatrophe

Der stellvertretende Marktleiter des E-Centers am Burgdorfer Carré, Bernd Mahlke, Angelika Wöhler sowie Geschäftsführer Sebastian Cramer (v.l.) mit dem symbolischen Spendenscheck in einer Gesamthöhe von 11.285 Euro, der für die Hochwasseropfer bald bei der EDEKA-Stiftung eingehen wird. (Foto: Georg Bosse)

Wilhelm Cramer GmbH sammelte mit Kunden 11.285 Euro für Flutopfer

BURGDORF/ALTKREIS (gb). Die EDEKA Stiftung mit Sitz in Hamburg bündelt seit 2001 gemeinnützige Aktivitäten des EDEKA-Verbundes. Sie hat das Ziel, Bedürftige zu unterstützen sowie zukunftsgerichtete Initiativen zu etablieren, die vor allem junge Menschen anregen sollen, Verantwortung für sich, Gesellschaft und Umwelt zu übernehmen. Bedürftige Menschen und Einrichtungen erhalten von der EDEKA Stiftung einmalige oder laufende Zahlungen.
Eine höhere Zahlung für Bedürftige kann die Stiftung in den kommenden Tagen aus Burgdorf auf ihrem Konto verbuchen. Denn die Wilhelm Cramer GmbH wird unter dem Stichwort „Flutopferhilfe 2013“ einen Spendenbe(i)trag in Höhe von insgesamt 11.285 Euro überweisen.
Das Hochwasser in Mitteleuropa von Ende Mai und Anfang Juni 2013 wurde durch tagelangen Starkregen verursacht. Insgesamt kam es in sieben europäischen Ländern zu schweren Überflutungen. Dabei war der Mai gebietsweise der niederschlagsreichste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. In Deutschland hatte das verheerende Flutwasser vor allem die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen betroffen. Zahlreiche Flüsse traten über ihre Ufer und auch andere größere deutsche Flusssysteme führten Hochwasser. In 55 Landkreisen musste Katastrophenalarm ausgerufen werden, vor allem in Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt.
„Mit ihren Häusern, Gärten und Fahrzeugen haben viele Menschen ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Ferner wurden ganze Ernten vernichtet. Bei der Beseitigung der Schäden können die Betroffenen jede Unterstützung gebrauchen“, erklärte Sebastian Cramer, Geschäftsführer der E-Center Cramer GmbH, die Hilfsaktion, die erst durch die mitfühlende Spendenbereitschaft zahlreicher Kunden zum Erfolg werden konnte. Der Verzicht auf die Pfandflaschenrückzahlungen brachte alles in allem stolze 3.285 Euro in die Spendenboxen, die neben den Leergutannahmestellen montiert sind. Diese Summe wurde dann von dem Lebensmittelunternehmen mit je 1.000 Euro für seine acht Cramer-Marktfilialen (= 8.000 Euro) aufgestockt. „Ich möchte mich bei all unseren Kunden bedanken, die mit ihrem aufrichtigen Engagement für die Hochwasseropfer dieses wichtige Projekt unterstützt haben“, so Sebastian Cramer.