„Fußgängerzone“ war auch beim DRK Advent ein Thema

Mit ihren Erzieherinnen Anke Bornemann (re.) und Gitty Werner (li.) sangen und tanzten die kleinen Wichtel aus dem DRK-KiGa „Villa Mercedes“ auf der Adventsfeier des Burgdorfer Roten Kreuzes im Veranstaltungszentrum (VAZ). (Foto: Georg Bosse)

Hans-Hendrik Cölle fordert intelligente Lösung für Reizthema „Fußgängerzone“

BURGDORF (gb). Mit einem erbaulichen Strauß weihnachtlicher Melodien hat der Hohner-Ring Burgdorf am vergangenen Samstag die traditionelle Adventsfeier des örtlichen DRK im Veranstaltungszentrum (VAZ) eröffnet. Dr. Hans-Hendrik Cölle, Vorsitzender des Burgdorfer Roten Kreuzes, begrüßte neben zahlreichen Gästen aus der Kommunalpolitik sowie weiteren Sozial-und Wohlfahrtsverbänden ganz besonders die DRK-Ehrenvorsitzende Helga Bindseil.
Auch dieses vorweihnachtliche Treffen von Mitgliedern, Föderern und Freunden des Roten Kreuzes blieb von dem kleinstädtischen Reizthema „Befristete Fußgängerzone“ nicht verschont. Hans-Hendrik Cölle, „alter Burgdorfer“ und seit über 100 Jahren erster männlicher Vorsitzender des DRK in der Auestadt, wünschte sich im Verlauf seiner Begrüßungsansprache „intelligente Lösungen, die den innerstädtischen Durchgangsverkehr auf die Umgebungsstraße lenken.“ Mit dieser Anmerkung lag der Ball nun bei Bürgermeister Alfred Baxmann. Er nutzte diese Vorlage, um in seinem Grußwort den bereits pressekommunizierten Offenen Brief von Stadtmarketing (SMB) und Aktionskreis Einkaufsstadt Burgdorf (AKEB) als einen Beitrag zu bezeichnen, der die aufgekommenen Wogen glätten könnte. „Als Rat und Verwaltung sind wir bestrebt, die Interessen aller Menschen unter einen Hut zu bringen. Nicht zu vergessen ist auch, dass bewegungseingeschränkte Menschen den öffentlichen Linienbusverkehr in die Marktstraße brauchen. Sei es zum Arztbesuch, zum Einkaufen oder für weitere Erledigungen“, so Baxmann weiter.
Anschließend wurde es dann endlich spürbar besinnlicher. Mit roten Wichtel-Zipfelmützen zog eine Gruppe von Kindern aus dem DRK-Kindergarten „Villa Mercedes“ mit ihren Erzieherinnen Anke Bornemann und Gitty Werner in den Saal ein, um den Anwesenden von der Bühne herab von der „Weihnachtsbäckerei“ zu singen und als kleine „Sternenfänger“ zu tanzen. Abgerundet wurde das adventliche Unterhaltungsprogramm letztlich von Vorführungen des Johnny B.-Kinderzirkus` „Kritzpritzknuckelmuckeldü“.