Führung in der St. Pankratius-Kirche

Attraktives Beiprogramm in den Museen am 16. Juli

BURGDORF (r/bs). An der Westseite des Burgdorfer Spittaplatzes steht die 1814 geweihte evangelisch-lutherische St. Pankratius-Kirche. Mit ihrem 55 Meter hoch aufragenden Turm gilt sie als das Wahrzeichen der Stadt.
Als ihr größter Sakralbau ist sie als prominentestes Gebäude in der Ausstellung „Burgdorfer Häuser und Geschichten“ vertreten, die der VVV, der Förderverein Stadtmuseum und die Stadt in der KulturWerkStadt (Poststraße 2) eröffnet haben. Zu der Schau ist ein gleichnamiger Ausstellungsführer erschienen, der für eine Schutzgebühr von 3 € bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, und in der KulturWerkStadt zu den Öffnungszeiten (samstags und sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr) erhältlich ist.
Das Beiprogramm startet am Sonntag, 16. Juli, mit einer von Ernst Schmidt geleiteten Führung, in deren Mittelpunkt die St. Pankratius-Kirche steht. Er empfängt die Teilnehmer zunächst um 14.30 Uhr in der Ausstellung und sucht mit ihnen die benachbarte Kirche auf. Im Innenraum gibt es einen Einblick in die wechselvolle Geschichte, die mit einem der beiden Vorgängerbauten bereits Ende des 13. Jahrhunderts ihren Anfang nahm.
Als Schwerpunkt stellt der ehemalige Orgelbauer die 1966 entstandene Kirchenorgel vor, die auf einem historischen Orgelfundament basiert, das der berühmte Hildesheimer Orgelbaumeister Hans Scherer im 16. Jahrhundert schuf. Danach besteigen die Teilnehmer den Kirchturm. In dessen Turmstube richtet Ernst Schmidt den Blick auf die dort aufbewahrten historischen Exponate (darunter alte Schriftstücke und Fotografien) und die portraitierte Geschichte des Vier Glocken-Projektes aus dem Jahr 2007 bis 2009. Zuletzt geht es auf die Turmspitze, wo die Führung mit einem beeindruckenden Ausblick auf die Stadt und ihre Umgebung endet.
In der Sammlerausstellung im Stadtmuseum geht das Beiprogramm mit einer „Teddy“-Sprechstunde von 14.00 bis 17.00 Uhr weiter. Die Sammlerin Ulrike Meissner, die in der Schau mit ihren selbst genähten Teddybären vertreten ist, bietet die kostenlose Behebung von Blessuren bei in die Jahre gekommenen Exemplaren an. Sollte die Ausbesserung kompliziertere Maßnahmen erfordern, behandelt sie die Knuddelbären in ihrer häuslichen Werkstatt.