FTZ Burgdorf wurde offiziell eingeweiht

Brandabschnittsleiter Detlef Hilgert, Hauke Jagau und Bernd Keitel übergaben den symbolischen Schlüssel an FTZ-Leiter Werner Scheidler (v.li.). Foto: Georg Bosse (Foto: Georg Bosse)

Hauke Jagau übergab Schlüssel für neue Feuerwehrtechnische Zentrale

BURGDORF (gb). Rund 17 Monate nach dem ersten Spatenstich im November 2008 hat Regionspräsident Hauke Jagau am vergangenen Mittwoch die neue Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) in Burgdorf offiziell ihrer Bestimmung übergeben. „Ein schöner Tag für die Regionsfeuerwehren“, sagte Regionsbrandmeister Bernd Keitel und dankte allen am Bau beteiligten Behörden, Büros und Personen.
Im Beisein zahlreicher Regionswehrenvertreter und den Kommunalspitzen aus dem Verbreitungsgebiet des MARKTSPIEGEL, Carl Jürgen Lehrke (Sehnde), Jutta Voß (Lehrte), Dr. Hendrik Hoppenstedt (Burgwedel), Werner Backeberg (Uetze) sowie Alfred Baxmann (Burgdorf), wurde der etwa 3,2 Millionen teure Neubau in Betrieb genommen und der symbolische Schlüssel an den Leiter der FTZ, Werner Scheidler (Sehnde), überreicht.
Man wisse bei der Region um die Verantwortung, den Freiwilligen Feuerwehren einen modernen Qualitätsstandard zur Verfügung zu stellen, damit auch in Zukunft die Zusammenarbeit zwischen den Hilfesystemen gut klappe, so Jagau.
Die FTZ in Burgdorf ist Anlaufstelle für insgesamt 78 Ortsfeuerwehren aus den Kommunen Sehnde, Lehrte, Langenhagen, Isernhagen, Burgwedel, Wedemark, Uetze und Burgdorf. Zu ihren Dienstleistungen gehören die Wartung und Pflege von 262 Fahrzeugen, Geräten, wie Pumpen und Lungenautomaten, sowie von Materialien. Auf der neu errichteten Atemschutzübungsstrecke werden Atemschutzträger ausgebildet und für andere Feuerwehrschulungen steht ein Seminarraum zur Verfügung. Auch ein Teil der Ausbildung von Maschinisten und Sprechfunkern findet in der FTZ Burgdorf statt. Darüber hinaus gibt es eine neu installierte Schlauchpflegeanlage.
„Mit der Serviceeinrichtung FTZ ist das Burgdorfer Sicherheitszentrum „Vor dem Celler Tor“ mit Polizeiinspektion, Feuerwehrhaus und THW komplett“, sagte Bürgermeister Baxmann und setzte hinzu, dass sich die Stadt bei der Planung und Finanzierung des „schmucken Zweckbaus“ außerordentlich flexibel gezeigt hätte.