Fröhliche Weihnachtsbäckerei

Jaron Alberts rollt konzentriert den Teig für die leckeren Plätzchen aus. (Foto: Hendrik Alberts/BBS Burgdorf)

Berufsschüler stechen zusammen mit Kita-Kindern Plätzchen aus

BURGDORF/Immensen (r/fh). Mit viel Schokolade und lustigen Augenpaaren haben Kinder der Kita Immensen/Arpke I Sternen, Herzen und anderen klassischen Keksformen ein ganz neues Aussehen verpasst. Die gelbe Gruppe hat in der Adventszeit einen Ausflug nach Burgdorf gemacht und durfte sich einen Vormittag lang in der Bäckerei der Berufsbildenden Schule (BBS) vergnügen.
Schüler des Berufsvorbereitungsjahres (BVJ B) und der Berufsschulklasse Hauswirtschaft und Pflege (HP 1A) hatten vorher ausreichend Plätzchenteig vorbereitet und die Arbeitsplätze für die Kinder eingerichtet. Für dreieinhalb Stunden schlüpften die Schüler dann in eine neue Rolle: Anstatt den Anweisungen und Aufgabenstellungen der Lehrer zu folgen, leiteten sie nun die Kita-Kinder an und gaben ihnen Hilfestellung. „Für die Schülerinnen und Schüler war es wahrscheinlich, wie für die Kinder auch, ein anstrengender, da ungewohnter Tagesablauf. Alle haben sich super eingebracht und sich aktiv beteiligt", zog Stefan Weiss, Fachpraxislehrer der Gastronomieabteilung ein positives Fazit.
Er und sein Kollege Christian Bolzendahl hatten die Kita in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal zu der weihnachtlichen Backaktion eingeladen.Die Gruppenerzieherinnen Jane Hasso, Nina Hundertmark und Zilan Alp nahmen die Einladung wieder gern an. Mit 20 Kindern aus der gelben Gruppe fuhren sie mit dem Bus nach Burgdorf.
Wie im bekannten Kinderlied „In der Weihnachtsbäckerei" gab es zwischen Mehl und Milch so manche Kleckerei. Aber am Ende waren Kinder, Schüler und Erzieherinnen mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Nach einer Frühstückspause haben die Kinder die Plätzchen noch liebevoll verziert. Am Ende durfte jedes Kind eine bunte Kekstüte in Empfang nehmen. Die Tüten hatten die Kinder in der Zwischenzeit selbst beklebt und bemalt. „Eventuell hat ja der eine oder andere Weihnachtsbäcker jetzt Geschmack bekommen und entscheidet sich in fünfzehn Jahren für eine Ausbildung im Bäcker- oder Gastronomiehandwerk“, sagte Christian Bolzendahl mit einem Augenzwinkern.