Fortbildung für die Ehrenamtlichen des Hospizdienstes

Die ehrenamtlichen Mitglieder des Hospizdiensts bei der Fortbildung von links: Jens Schumacher (Uetze), Brunhilde Monecke (Burgdorf), Kirsten Jagau-Brinkmann (Burgdorf), Wolfgang Lütge (Uetze), Luzie Dominik (Lehrte), Kathrin Eikmeier (Lehrte), Brigitte Reddersen (Uetze), Rita Klindworth-Budny (Sehnde), Brigitte Brauer (Burgdorf), Manuela Fenske-Mouanga (Burgdorf), Edda Hoffmann (Lehrte), Heike Pfennig (Lehrte), Sigrid Bruncke (Burgdorf), Christa Haueis (Lehrte). (Foto: Hospizdienst für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze.)

Schulungswochenende im Lutherheim Springe

BURGDORF (r/hhs). „Lebenslanges Lernen“ als berufsbegleitendes und bildungspolitisches Vorhaben ist für viele Menschen heute selbstverständlich. Im ambulanten Hospizdienst für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze wird dies im Bereich der ehrenamtlichen Mitarbeit fortlaufend praktiziert. Dazu gehört das jährlich durchgeführte Schulungswochenende in einem auswärtigen Tagungshaus. Das Seminar gibt den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gelegenheit, für ihre Arbeit Kraft zu schöpfen und sich gleichzeitig nachhaltig mit einem grundlegenden Thema der Hospizarbeit auseinanderzusetzen.
In diesem Jahr beschäftigten sich die Ehrenamtlichen, die aus dem gesamten Einzugsbereich des Hospizdienstes zur Mitarbeit zusammen kommen, im Lutherheim in Springe mit Themen der Kommunikation. Seit 2006 praktiziert der Hospizdienst das Ausbildungsmodell, mit dem die Ehrenamtlichen für die Sterbe- und Trauerbegleitung geschult und weitergebildet werden. Das Konzept der einjährigen Schulung, das sogenannte „3-S-Kompetenzmodell“, vermittelt Kenntnisse in Bezug auf Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz.
Die Bereitschaft zum Lernen miteinander und voneinander ist Voraussetzung für die ehrenamtliche Tätigkeit im Hospizdienst, der schwerkranke, sterbende und trauernde Menschen begleitet und auch die Angehörigen unterstützt. „Seit Bestehen der Rechtsgrundlage für ambulante Hospizleistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung sind Hospizdienste mehr denn je gefordert, sich zu professionalisieren,“ so Manuela Fenske-Mouanga, Leiterin des ambulanten Hospizdienstes für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze, „die Menschen, die unsere Unterstützung brauchen, sollen die Gewissheit haben, dass alle unsere Mitarbeitenden den Herausforderungen ihrer Aufgaben in der Begleitung von Sterbenden und Trauernden gewachsen sind.“
Wer den ambulanten Hospizdienst bei seiner schweren ehrenamtlichen Arbeit ein wenig unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende am problemlosesten tun: Dazu besteht ein Spendenkonto beim Kirchenkreis, Kontonummer 7211 bei der Stadtsparkasse Burgdorf, Bankleitzahl 251 513 71. Bitte den Verwendungszweck „Hospizdienst“ angeben.