Förderkreis der Tageswohnung feierte 10. Geburtstag

Blumen und ein großes Dankeschön an den Förderkreis der Tageswohnung. (Foto: Dana Noll)

Spender und Mitarbeiter wurden zur Feierstunde geladen

BURGDORF (dno). Mit einem großen „Danke!“ startete die Feierstunde im Pauluskirchenzentrum zum 10-jährigen Jubiläum des Förderkreises der Tageswohnung in Burgdorf. Und dieses „Danke!“ hatten sich die Spenderinnen und Spender auch verdient!
„In jedem Anfang liegt ein gewisser Zauber“, so Burgdorfs Bürgermeister Alfred Baxmann. „Und vor allem viel Arbeit, Mühe und Energie“, ergänzte der Geschäftsführer der Diakonie Jörg Engmann. Denn der Weg zum 10-jährigen Jubiläum war nicht immer „geradlinig“.
Als 2006 auf Grund von Kürzungen in der Region Hannover das Team massiv verkleinert wurde, war an eine sinnvolle Weiterarbeit nicht zu denken. Doch die Tageswohnung hatte bereits bewiesen, dass sie als wichtiger Anlaufpunkt für Menschen in schwierigen Situationen, aus Burgdorf nicht mehr wegzudenken war. So wurde ein ökumenischer Förderkreis in Trägerschaft des Kirchenkreises Burgdorf gegründet, der mit Hilfe von Spenden den Stellenanteil weiter finanzieren sollte. Bis heute kann dadurch die Besetzung der Tageswohnung mit qualifiziertem Personal garantiert werden.
„Wir hoffen, dass das natürlich so bleibt und wir weiter unterstützt werden, damit wir auch in Zukunft eine so gute Arbeit leisten können, wie wir es in den letzten Jahren getan haben“, so die Sprecherin des Förderkreises Angelika Obst.
In der Tageswohnung Burgdorf finden wohnungslose Menschen aus den Kommunen Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze, Versorgung, Beratung und Unterstützung. Sie bietet einen „Schutzraum“, der es ermöglicht, nach und nach wieder in das gesellschaftliche Leben integriert zu werden. Die Einrichtung hält Duschen, Waschmaschine, Computer mit Internetzugang, Kleiderkammer und „immer einen heißen Kaffee und ein nettes Wort“ bereit.
„Das Engagement ist lobenswert. Dennoch darf der Staat nicht aus der Verantwortung gelassen werden. Die Arbeit hier kann nur zusätzlich nicht ersetzend erfolgen. Doch Burgdorf ist und bleibt eine soziale Stadt. Wir brauchen ein hohes Potential an Ehrenamtlichen, aber auch ein professionelles Gerüst“, so Baxmann.
Mit Blumen, musikalischer Unterhaltung durch den Caritas-Singkreis sowie Sekt und Häppchen wurde sich bei den etwas über 60 anwesenden Spenderinnen und Spendern als auch bei den Unterstützern und Förderern bedankt.