Festliche Einweihung des Barbara-Kreisels in Hänigsen

Pastor Steffen Lahmann und Pfarrer Martin Karras, Ortsbürgermeister Norbert Vanin mit den Ortsratsmitgliedern Manfred Scheller, Ruth Andresen, Georg Beu und Burkhard Deneke sowie Wolfgang Obst von der St. Nikolaus-Pfarrgemeinde Burgdorf (v.l.), hatten sich nach der Namensgebung auf dem „Barbara-Kreisel“ mit der Glocke und dem ehemaligen Kirchengrundstein versammelt. (Foto: Georg Bosse)

Ökumenische Andacht zur Namensgebung des Kreisverkehrsplatzes

HÄNIGSEN (gb). In Hänigsen wird Ökumene gelebt. Das zeigte sich einmal mehr, als am vergangenen Freitag der Kreisverkehrsplatz „Windmühlenstraße/Mühlenweg“ den Namen „Barbara“ bekam.
Zu diesem Anlass hatten der Ortsrat Hänigsen und die St. Nikolaus-Pfarrgemeinde Burgdorf zu einer Andacht unter freiem Himmel eingeladen, die von Pfarrer Martin Karras von der St. Nikolaus-Pfarrgemeinde und von Pastor Steffen Lahmann von der Hänigser St. Petri-Kirche gemeinsam gehalten wurde. An deren Ende stand dann die Namensgebung.
Nachdem eine der zwei Glocken und der Grundstein der ehemaligen St. Barbara-Kirche zu Hänigsen auf dem Kreisel einen neuen Platz gefunden hatten, reifte die Idee zu dieser erinnernden Namensgebung heran, die vom Hänigser Ortsrat gerne aufgenommen wurde. „Barbara war nicht nur die Namensgeberin für das katholische Gotteshaus in Hänigsen, sondern sie ist auch die Schutzpatronin der Bergleute. Hänigsen ist ein Bergmannsdorf und geschichtlich eng mit dem Kali-Bergwerk Riedel/Hänigsen verbunden“, erklärte Ortsbürgermeister Norbert Vanin.
Deshalb nannte Wolfgang Obst, der als erster Nichtgeistlicher an der Spitze des St. Nikolaus-Kirchenvorstandes steht, diesen Tag auch „historisch“: „Nicht nur für die katholischen Christen in Hänigsen, sondern auch für das ganze Dorf.“
Pastor Lahmann unterstrich, dass der Name „Barbara“ die Wahrnehmung des Platzes als Teil der Erinnerung und Geschichte bewahre. Dem schloss sich Pfarrer Karras an und setzte hinzu: „Möge der Barbara-Kreisel auch zur Sicherheit beitragen, denn gerade im Straßenverkehr sind wir alle ebenfalls in Gottes Hand.“