FDP prangert schlechte Unterrichtsversorgung an

Björn Försterling (FDP-MdL) sprach auf dem liberalen Weinfest „Am Brandende“ zu den Defiziten in der niedersächsischen Bildungslandschaft. (Foto: Georg Bosse)

„Grauer Burgunder“, ein Stargast und liberale Atmosphäre

BURGDORF/LEHRTE/UETZE (gb). Auf der Zielgeraden zur Kommunalwahl am 11. September hatte der FDP-Ortsverbandsvorsitzender Burgdorf/Uetze, Nils Hillerscheid, am vergangenen Samstag zum liberalen Weinfest „Am Brandende“ eingeladen.
Dazu wurde der bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Björn Försterling (Wolfenbüttel), erwartet. Seinen Anmerkungen zur niedersächsischen und kommunalen Bildungslandschaft wollten nicht nur die Burgdorfer FDP-Kandidaten, sondern auch die Lehrter Liberalen Anette Sturm Werner und Dieter Münstermann beiwohnen. „Ein zum heutigen hervorragenden Wetter passender, hervorragender Landtagsabgeordneter“, kündigte Nils Hillerscheid den „Stargast“ des frühen Sommerabends an.
Björn Försterling bescheinigte dem SPD-geführten Niedersächsischen Kultusministerium mit Frauke Heiligenstadt an der Spitze, die mit derzeit 97,8 Prozent seit vielen Jahren „schlechteste Unterrichtsversorgung“. „Der bestehende Lehrkräftemangel in Niedersachsen resultiert auch aus frühzeitigen Pensionierungen. Ob Förderschule und/oder Inklusion – es muss Wahlfreiheit gewährt und von den jungen Menschen auch Leistung gefordert werden“, so Försterling. Und um zu besseren Schulabschlüssen zu kommen, forderte er wieder sachlich begründete Empfehlungen statt Beratungsgesprächen zur „Schullaufbahn“.
Aus dem Burgdorfer FDP-Team formuliert Thomas Dreeskornfeld das Bildungskonzept aus liberaler Sicht: „Die Oberstufe beim Gymnasium belassen, die IGS als ersetzende Einrichtung für Real- und Hauptschulen bestätigen sowie den Einsatz zum Erhalt der Förderschulen“.