Ernst-August Beneke hat „sein Feld ordentlich bestellt“

Ernst-August Beneke (li.), der von Alfred Baxmann (r.) seine Entlassungsurkunde ausgehändigt bekam, wünscht sich für sein weiteres Leben als Pensionär im Kreise der Familie in erster Linie Gesundheit. (Foto: Georg Bosse)

Schwimmbegeisterter Stadtamtsrat geht nach 38 Jahren in den Ruhestand

BURGDORF (gb). Einen Tag, nach dem bereits alle Loblieder auf den scheidenden Stadtamtsrat Ernst-August Beneke „gesungen“ waren, wurde der 63-Jährige am vergangenen Mittwoch noch einmal im kleinen Kreis offiziell in den Ruhestand verabschiedet.
Im Beisein seiner Gattin und seiner Tochter sowie den Verwaltungsspitzen Lutz Philipps (1. Stadtrat), Michael Kugel (Stadtrat) und Stadtwerkechef Rüdiger Funke würdigte Bürgermeister Alfred Baxmann die Loyalität, das Verantwortungsbewusstsein und die Verlässlichkeit des gebürtigen Burgdorfers.
Bevor Ernst-August Beneke einer breiteren Öffentlichkeit in seiner Funktion als Leiter der Jugendverwaltungsabteilung und später auch als Kopf der Abteilung für Schule, Kultur und Sport bekannt wurde, sammelte er Berufs- und Lebenserfahrungen bei einer Lehre in einem landwirtschaftlichen Betrieb sowie in seiner vierjährigen Laufbahn bei der Bundeswehr, die er letztendlich als Leutnant verließ. 1975 begann dann seine Karriere bei der Stadt Burgdorf.
Bis heute kann Ernst-August Beneke auf ein insgesamt 47 Jahre langes, davon allein 38 Jahre bei der Stadt, erfülltes Berufsleben zurückblicken, dessen Ende er gerne selbst bestimmen wollte und nun auch so entschieden hat.
Am Ende seiner Laudatio blieb Bürgermeister Baxmann im landwirtschaftlichen Bild: „Ernst-August Beneke hat immer eine gerade Furche gepflügt, häufig viel Heu auf die Forke genommen und sein Feld ordentlich bestellt.“