„ErlebnisRadTour“ durch das Burgdorfer Land

Mit der ganzen Familie kann während der „ErlebnisRadTouren“ die Burgdorfer Umgebung erkundet werden. (Foto: SMB)

SMB lädt am 6. Mai zu weiterer Stadtführung ein

BURGDORF (r/jk). Stadtmarketing Burgdorf setzt am Sonntag, 6. Mai, die laufende Saison mit öffentlichen Stadtführungen unter thematischem Schwerpunkt fort. Auf dem Programm steht eine von Dieter Kleinschmidt geleitete „ErlebnisRadTour“. Ihre rund 19 Kilometer lange Route entspricht der fünften Tour der Broschüre „Burgdorfer ErlebnisRadTouren“. Stadtmarketing Burgdorf hat den Band mit Tourempfehlungen für die Burgdorfer Umgebung in einer aktuellen Neuauflage herausgegeben. Die Teilnehmer der Führung sollten mit einem verkehrssicheren Fahrrad versehen sein. Ausgangspunkt ist der Wicken-Thies-Brunnen auf dem Spittaplatz. Die Radler starten um 14.00 Uhr. Teilnehmerkarten sind bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, Tel. 05136/1862, erhältlich.
Vorbei am Burgdorfer Schloss führt die „ErlebnisRadTour“ durch den Schlosspark zum Rathaus II. Auf dem weiteren Weg passieren die Teilnehmer den Magdalenenfriedhof, der die älteste erhaltene Grabanlage der Stadt ist. Der Radweg neben der alten B 188 führt die Radler nach Heeßel. Das Umland der Ortschaft beherbergte früher einmal die älteste Burganlage im Burgdorfer Raum. In Beinhorn, das mit Ursula von der Leyen eine prominente Politikerin zu seiner Einwohnerschaft zählt, schlägt Dieter Kleinschmidt den Weg nach Kolshorn ein.
Von dort begeben sich die Radler auf den Rückweg über Aligse und Steinwedel. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die Steinwedeler Dorfkirche, die auf eine jahrhundertealte Geschichte zurückblickt. Bevor sich die Teilnehmer der Burgdorfer Stadtgrenze am Bösselberg nähern, fahren sie im „Paradies“ benannten Landschaftsgebiet zwischen Steinwedel und Burgdorf an der ehemaligen Depenauer Mühle vorbei. Wo heute eine Tierpension beheimatet ist, drehten sich über viele Jahrzehnte die Räder einer Wassermühle an der Aue. Ihr mangelnder Ertrag zwang den Müller schon 1866 zur Aufgabe seines Betriebs.