Endlich rappelt es in der Lebenshilfe-Kiste

Den Besuchern der offiziellen „Rappelkisten“-Einweihung demonstrierten die Eltern und ihre Kleinsten das musikalische Begrüßungsritual. (Foto: Georg Bosse)

Erste Integrative Krippe am Burgdorfer Wasserwerksweg eingeweiht

BURGDORF/ALTKREIS (gb). Der eigentlich einfache Grundsatz „Es ist normal, verschieden zu sein“ werde nun in der ersten Integrativen Krippe Burgdorfs gelebt, sagte der kommissarische Lebenshilfe-Vorsitzende Erhard Popp am vergangenen Freitag anlässlich der offiziellen Einweihung der neuen Kleinstkinder-Betreuungseinrichtung „Rappelkiste“ auf dem Gelände des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ).
Diese Worte „rappelten“ auch Stadtrat Michael Kugel, Ernst-August Beneke von der Jugendverwaltung und der stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Christiane Gersemann noch in den Ohren, als Bürgermeister Alfred Baxmann in seinem Grußwort von der Befangenheit im Umgang mit Behinderten sprach. Dabei bescheinigte der Bürgermeister den Genannten, sich lange und ausdauernd mit „viel Herzblut“ für diese Bereicherung in der Burgdorfer Kindereinrichtungs-Landschaft engagiert zu haben. „Es lohnt sich. Die „Rappelkiste“ trägt zur Toleranz und zum gegenseitigen Verständnis im späteren Leben bei“, zeigte sich Baxmann überzeugt.
„Viel Herzblut“ sei auch bei allen Mitarbeiter/innen, Eltern, Gönnern und Sponsoren geflossen, die zur Realisierung dieses Modellprojektes beigetragen hätten, dankte die Geschäftsführerin der Lebenshilfe Burgdorf, Barbara Moschüring, sämtlichen Beteiligten. In der Integrativen Lebenshilfe-Krippe „Rappelkiste“ am Burgdorfer Wasserwerksweg 6 werden ab sofort insgesamt 12 „Dreikäsehochs“, darunter zwei Kinder mit Förderbedarf, betreut.