Eine (Lebens)Reise von Burgdorf nach Jerusalem

Erzählcafé zum 100. Geburtstag von Ernst Pinchas Blumenthal

BURGDORF (r/jk). Von Burgdorf nach Jerusalem führte der Weg von Ernst Pinchas Blumenthal, dem Adoptivsohn von Meyer Löwenstein, dem letzten jüdischen Rabbi in Burgdorf. Er hat die Erinnerungen an seine Burgdorfer Kindheit und Jugendzeit zu einem Buch verarbeitet, das ein einzigartiges, zeitgeschichtliches Dokument darstellt und für Burgdorf ein Glücksfall ist: „Die gläserne Wand – ein Burgdorfer Roman“
Am Mittwoch, 10. Oktober, jährt sich der 100. Geburtstag von Ernst Pinchas Blumenthal. Aus diesem Anlass wird der Benefizz-Laden eines der Schaufenster mit Bildern, Dokumenten und Büchern gestalten und zusammen mit dem Arbeitskreis Gedenkweg 9. November eine Veranstaltung in der Reihe „Erzählcafe in BENEFIZZ“ anbieten. Motto: „Von Burgdorf nach Jerusalem“.
Lesungen aus Briefen und aus dem Buch sollen den Lebensweg des Autors veranschaulichen. Von besonderem Reiz ist, dass Agnes Meine von persönlichen Begegnungen mit Ernst Pinchas Blumenthal in Burgdorf und in Jerusalem berichten wird, und dass Brigitte und Meinhard Janssen von jüngsten Begegnungen mit seinen Kindern, Enkeln und Urenkeln in Jerusalem erzählen können. Meinhard Janssen wird außerdem eine Biographie Theodor Herzls, des Begründers des Zionismus, mit dem Titel „Diener am Licht“ vorstellen, die Blumenthal im Jahre 1977 verfasst hat. In Israel gilt das Werk nach wie vor als ein Klassiker.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 10. Oktober, ab 19.30 Uhr im BENEFIZZ-Laden Hannoversche Neustadt 8, statt. Laura dalla Libera wird den Abend mit der Blockflöte musikalisch bereichern. Und mit einem Glas Rotwein aus Israel soll auf den 100. Geburtstag des Burgdorfers Ernst Pinchas Blumenthal angestoßen werden.
Das Buch „Die gläserne Wand“ kann bei BENEFIZZ zu einem Sonderpreis von 10 Euro erworben werden.