Ein guter Bolzplatz mit Treffpunkt wäre toll!

Der Schulhof ist bislang ein beliebter Treffpunkt der Dorfjugend in Kirchhorst.

Jugendliche diskutieren in Kirchhorst ihre Ideen

VON DANA NOLL

KIRCHHORST. „Was können wir für die Jugend in Kirchhorst tun?“, war einer der zentralen Fragen beim Dorfrundgang im letzten Herbst, die sich die Teilnehmer stellten. Nun bekamen die Jugendlichen die Chance, sich selbst mit ihren Ideen und Vorschlägen zu äußern.
So kamen auf Einladung des Ortsbürgermeisters in der vergangenen Woche 16 Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren in der Begegnungsstätte Kirchhorst zusammen. Herbert Löffler, Wolfgang Kleine-Limberg vom Planungsbüro Mensch und Region, Inga Otto, die den Jugendtreff betreut sowie Thomas Jüngst von der Jugendhilfe der Gemeinde Isernhagen zeigten sich angetan von dem großen Engagement der Jugendlichen und nahmen Fragen und Anregungen interessiert zur Kenntnis.
„Wir finden Kirchhorst an sich toll, besonders die Natur, die Kirche mit Gemeindehaus, den EDEKA Markt , den Kirchhorster See und die Stadtnähe“, so die einstimmige Meinung. Allerdings äußerten sie auch die Kritik, „ nicht wirklich ernsthaft berücksichtigt zu werden oder sogar von einigen Personen abgelehnt zu werden.“
„Uns grüßen einige der Erwachsenen nicht, auch wenn wir grüßen“, so ihre Erfahrung. Ortsbürgermeister Herbert Löffler nahm diese Kritik an: “Ihr habt recht, wir fragen Euch zu wenig! Das muss anders werden“.
Ganz oben auf ihrer Wunschliste: Ein guter Bolzplatz mit Treffpunkt zum Abhängen! So könnte der Bolzplatz in der Moorstraße mit einfachen Mitteln entsprechend umgestaltet werden. „Dann würden wir uns auch sicher weniger an der Kirche oder auf dem Schulhof treffen“, so die Anwesenden. Denkbar wären hier ein Basketball-Feld, Bänke und ein Regenschutz. „Dieser Vorschlag soll nun gleich weiter konkretisiert werden“, versprach Löffler und lud zu einem Folgetermin im Juni ein. „Wir sind auch bei dem Bau mit Eigenleistungen dabei“, sicherten die Jugendlichen zu. Eine Voraussetzung, laut Löffler, dass dies verwirklicht werden kann. Allerdings muss das Vorhaben auch mit dem Gemeinderat und dem Ortsrat besprochen werden: „Da seid Ihr auch gefragt“.
Im Winter fehlt allerdings ein „warmer“ Treffpunkt. Hier versprachen Thomas Jüngst von der Jugendhilfe der Gemeinde Isernhagen und Inga Otto, die den Jugendtreff betreut: „Wir wollen schauen, wie wir einen Abend den Jugendtreff für Euch öffnen können.“
Auch ein Kiosk in der neuen Ortsmitte „wäre toll.“ „Dann würde auch eine bessere Begegnung mit Erwachsenen und kleineren Kindern möglich sein“, so die Jugendlichen, „So ein Zentrum, gegenüber von Edeka, das fehle noch in Kirchhorst!“