Ein Engel für die diesjährigen Konfirmanden

Die Teamer Finn (links) und Cedric hoben das Pflanzloch für den Jahrgangsbaum aus.

Konfirmandenstein gesetzt - Jahrgangsbaum gepflanzt

VON DANA NOLL

SEHNDE. "Mit dem Engel verbinden wir das Gefühl beschützt zu werden", so die Konfirmandinnen und Konfirmanden 2018 der evangelischen Kreuzkirchengemeinde Sehnde. Dieses christliche Symbol wird in diesem Jahr den "Konfirmandenstein" schmücken, der schon fast traditionell am vergangenen Samstagmittag gesetzt wurde.
Bereits fünf dieser Steine zieren schon das kircheneigene Grundstück "Hinter der Halde" in Sehnde. Seit 2013 errichtet hier jeder Konfirmandenjahrgang sein eigenes kleines Denkmal. Hier findet sich auch der Gedenkstein "Sörsse", der an die ehemalige Siedlung erinnern soll.
Direkt nach dem Konfirmanden-Blockunterricht machten sich die 51 Mädchen und Jungen mit dem Fahrrad auf dem Weg, um den Konfirmandenstein zu setzen und den Jahrgangsbaum, in diesem Jahr eine Buche, zu pflanzen. Die Teamer Cedric und Finn zeigten sich dabei besonders aktiv und hoben das Pflanzloch aus. Auch die Konfirmandinnen und Konfirmanden waren im Vorfeld schon aktiv. Bei der vorausgehenden Jugendfreizeit haben sie das Engels-Symbol mit Hammer und Meißel in den Feldstein getrieben.
Zum Abschluss stellten sich alle Konfirmanden in einem Kreis um Stein und Baum auf, um beide "zu taufen".
"Jedes Jahr soll hier ein Stein mit einem Symbol und ein Baum hinzu kommen, damit dort ein kleiner Wald entsteht, der der Erinnerung genauso dienen soll, wie er Raum für aktuelle Konfirmandenaktionen bieten kann", erklärt Pastor Uwe Büttner.