Ein Danke für das „irre große Helfernetz“

Gemeinsam mit den zahlreichen Ehrenamtlichen in Burgdorf leisten die städtischen Flüchtlingssozialarbeiter/innen Benjamin Starke („Bufdi“), Eitel Moch, Bryanne Schmidt, Izabela Depta und Jürgen Heyer (v.l.) einen großartigen Beitrag zu einer offenen Bürgergesellschaft. (Foto: Georg Bosse)

Flüchtlingsarbeit ohne engagierte Ehrenamtliche nicht zu schaffen

BURGDORF (gb). Die Einsatzbereitschaft und das tatkräftige Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher in der Burgdorfer Flüchtlingsarbeit ist im Rahmen einer Feier gewürdigt worden. Dank der freundlichen Unterstützung der StadtHaus GmbH konnten die geladenen Gäste anlässlich des Dankeschön-Empfangs überdies auch mit einem kalt-warmen italienischen Büfett verwöhnt werden.
Es gäbe in Burgdorf ein „irre großes Helfernetz“, so Eitel Moch vom fünfköpfigen, städtischen Flüchtlingssozialarbeiterteam und Izabela Depta setzte hinzu: „Ohne die Hilfe der Ehrenamtlichen wären für uns alleine die Herausforderungen mit und für die rund 520 schutzsuchenden Menschen nicht zu schaffen.“ Zuallererst ist das Erlernen der deutschen Sprache das Fundament für eine hoffentlich gelingende Integration.
Zuvor hatte Vize-Bürgermeister Matthias Paul den Dank von Rat und Verwaltung überbracht: „Sie haben sich um die Flüchtlinge und eine offene (Stadt-)Gesellschaft verdient gemacht.“ Aber auch die Ängste und Sorgen einiger Bürger/innen bezüglich der Aufnahmefähigkeit in der Stadt, müssten ernsthaft auf ihren Realitätsinhalt hin überprüft werden. „Doch aufgepasst. Der „normale“ Rassismus verbirgt sich häufig hinter bürgerlichen Fassaden. Die Entwertung anderer Menschengruppen und ihrer Menschenwürde dürfen wir als aktive und demokratische Zivilgesellschaft nicht zulassen.“