EIn Bayerischen Frühschoppen auf Niederländisch

Showband Tis Niks Wut Niks feierte 25-jähriges Jubiläum

BURGDORF (r/jk). In wenigen Tagen beginnt in Burgdorf die fünfte Jahreszeit mit dem Burgdorfer Volks- und Schützenfest. Stammgast beidem ältesten Fest der Stadt ist seit Jahren auch die niederländische Showband „Tis Niks Wut Niks“ aus Dieren.
Bevor jedoch die Burgdorfer Feierlichkeiten beginnen, machten sich die Junggesellen und Wikinger mit zwei Bussen und insgesamt 90 Schützen, Musikern sowie deren Begleitungen auf zu einem Gegenbesuch. Anlass des Besuches waren die Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der holländischen Show-Kombo, die beim traditionellen Sammeln der Junggesellen am Schützenfest-Samstag, während der Festumzüge und nicht zuletzt auf dem Festzelt, regelmäßig Schützen und Gäste gleichermaßen begeistert.
Da der Beginn der Feierlichkeiten auf Samstagmittag terminiert wurde, mussten sich Junggesellen und Wikinger bereits frühmorgens auf den Weg machen. Nach etwa vier Stunden wurde die Burgdorfer Reisegruppe mit der gewohnt stimmungsvollen Musik von „Tis Wut Niks“ begrüßt und die Müdigkeit war nun bei Schützen und Musikern kein Thema mehr. Obwohl die erste musikalische Einlage der „Wikinger“ erst für den Abend geplant gewesen ist, kam es bereits kurz nach der Ankunft zu einem Spontankonzert, dem sich der ein oder andere holländische Musiker angeschlossen hat.
Highlight des Jubiläumsbesuchs war der Bayerische Frühschoppen am Sonntagvormittag, den Junggesellen und „Wikinger“ stilecht mit bayerischen Trachten bereichert haben. Der geübte Besucher des Junggesellen-Standes auf dem Oktobermarkt wird sich an die erfolgreiche Premiere des „Junggesellen-Oktoberfestes“ im letzten Jahr erinnert haben. Das von den „Wikingern“ seinerzeit einstudierte bayerische Musikprogramm hat auch in den Niederlanden den Geschmack der Zuhörer getroffen.
Das abschließende gemeinsame Aufspielen aller beteiligten Musikgruppen bot Grund zur Vorfreude auf das Wiedersehen auf dem Burgdorfer Schützenfestes und wurde von dem Ehrenvorsitzenden der Junggesellen, Thorsten Volkmann, sowie „Wikinger“-Chef Ralf Solisch im Rahmen der Verabschiedung gleichlautend betont.