Ehrenamtliches Netzwerk ist ein Schatz

Einmal mehr hatte sich eine „bunte Gruppe“ zum BMGH-Neujahrsempfang mit Weihnachtsfeier im JohnnyB. Eingefunden. (Foto: Georg Bosse)

Finanzierung des BMGH für weitere vier Jahre gesichert

BURGDORF (gb). Als am vergangenen Wochenende die orthodoxe Christenheit ihr Weihnachtsfest feierte, konnten der Vorsitzende des Burgdorfer Mehr-Generationen-Hauses (BMGH), Dagobert Strecker, und Koordinatorin Ursula Wieker bereits zum fünften Mal eine „bunte Gruppe“ zum Neujahrsempfang mit Weihnachtsfeier im Jugend- und Kulturzentrum JohnnyB. willkommen heißen. Ihren Worten schloss sich eine Begrüßung in den Sprachen Arabisch, Dari (Afghanistan) und Tigrigne (Eritrea) an.
Die rückblickende Ansprache von Dagobert Strecker begann mit einer äußerst erfreulichen Feststellung: „Das BMGH wird für weitere vier Jahre vom Bund finanziell gefördert, der uns dabei auch noch mal die Förderung der ehrenamtlichen Arbeit ins Stammbuch geschrieben hat.“
Einige Gäste, darunter Stadtrat Michael Kugel und DRK-Chef Gero von Oettingen, vernahmen dann wohlwollend, dass Strecker nicht nur das engagierte Netzwerk aus ehrenamtlichen Helfern und Unterstützern nachdrücklich würdigte, sondern dabei auch nicht die gute Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung vergaß.
Im Gegensatz zum irischen Politiker Proinsias De Rossa, der befürchtet, dass „Wenn die drei Weisen aus dem Morgenland heute ankämen, wahrscheinlich abgeschoben würden“, hält Burgdorfs stellvertretender Bürgermeister und Pastor Matthias Paul das Bild der ankommenden „Weisen aus dem Morgenland“ für eine Kulturbereicherung. „Wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen, ist das Burgdorfer Netzwerk ein Schatz mit den Möglichkeiten Heimat zu bieten“, so Paul in seinem Grußwort.