Drei Bäume für die Deutsche Einheit in Sorgensen

Der Bürgerverein möchte auf diesem Grundstück im Ortskern von Sorgensen „Drei Bäume für die Deutsche Einheit“ pflanzen. (Foto: Jens Kamm)

Sorgensen will sich für ein „wachsendes Denkmal“ bewerben

SORGENSEN (jk). Die Ortschaft Sorgensen, insbesondere der Bürgerverein Sorgensen, möchte sich für die symbolische Pflanzaktion „Drei Bäume für Deutschlands Einheit – Ein wachsendes Denkmal für die Wiedervereinigung“ bewerben. Einen entsprechenden Antrag zur Unterstützung hat Sorgensens Ortsvorsteher Dirk Schwerdtfeger jetzt an die CDU-Fraktion im Burgdorfer Rat gerichtet.
Die Idee zur bundesweiten Baumpflanzaktion „Drei Bäume für Deutschlands Einheit – ein wachsendes Denkmal für die Wiedervereinigung“ hatte die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. mit Unterstützung des Deutschen Städtetages. Anlass war das 25-jährige Jubiläum der Ereignisse vom Herbst 1989, die schließlich zur Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 führten. Die Schirmherrschaft zur Aktion hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel übernommen. Im Rahmen einer kleinen Feier am nächsten „Tag der Deutschen Einheit“ im Jahr 2015 könnte das wachsende Denkmal in Sorgensen offiziell eingeweiht.
„In Sorgensen wohnen weltoffene Bürger, die dieses Naturdenkmal gerne im Herzen ihres Ortes und auch in ihre eigenen Herzen aufnehmen möchten“, erläutert Ortsvorsteher Dirk Schwerdtfeger die Sorgenser Bewerbung. Der Bürgerverein verfüge über ein tolles, geeignetes Grundstück im Ortskern von Sorgensen und würde einen Teil des Grundstückes gerne für die Pflanzaktion zur Verfügung stellen.
„Für die Anpflanzung der Bäume steht ausreichend viel Platz zur Verfügung“, so Schwerdtfeger. „Sollten die drei Bäume der Wiedervereinigung hier gepflanzt werden, entstünde nicht nur ein Naturdenkmal der Wiedervereinigung. Dieses Naturdenkmal könnte zusätzlich als Symbol der Einheit zwischen der Stadt Burgdorf und den Ortsteilen angesehen werden.“
Vom gedachten Pflanzplatz aus gelangt man direkt nach Burgdorf sowie in die Ortsteile Otze, Weferlingsen, Dachtmissen, Hülptingsen und im weiteren Sinne auch nach Schillerslage.
Aufgrund der günstigen Lage des Grundstücks handelt es sich hier um ein Platz für das „Naturdenkmal“, das frei zugänglich und zwangsläufig dadurch auch im Blickfeld aller Bürger, aller Besucher, Durchreisenden, Spaziergängern, Wanderer und Radfahrer liegt.
„Die Ortschaft mit ihren netten, freundlichen und offenherzigen Einwohnern hat meines Erachtens den Zuspruch zur Errichtung des Naturdenkmals verdient. Das Dorf würde durch dieses Naturdenkmal deutlich aufgewertet und könnte möglicherweise Anschluss finden an die bis jetzt schon sehr gut aufgestellten Ortschaften Ramlingen-Ehlershausen, Schillerslage, Otze und Heeßel“, meint der Sorgenser Ortsvorsteher.