Dirk Schülke ist neuer Fußballchef in der Südstadt

In Vertretung für seine Frau Ruth nahm FC-Ehrenvorsitzender Artur Geisler (2.v.li.) von Dirk Schülke (li.) sowie von Detlef Keller und Andreas Kaletta (v.re.) die Auszeichnung und Gratulationen für 25-jährige Vereinszugehörigkeit entgegen. (Foto: Georg Bosse)

Sportlich hat der 1. FC Burgdorf noch viel Luft nach oben

BURGDORF (gb). Zum letzten Mal als Vereinsvorsitzender leitete Andreas Kaletta am vergangenen Freitagabend die Jahreshauptversammlung 2013 des 1. FC Burgdorf im vereinseigenen Clubheim an der Steinwedeler Straße. Denn am Ende war mit Dirk Schülke sein Nachfolger für die kommenden zwei Jahre gefunden. Das künftige FC-Vorsitzendentrio wird von Burkhardt Brosig und Detlef Keller komplettiert.
„Ich habe meinen Rücktritt bereits vor rund einem Jahr wegen berufs- und privatbedingter, zeitlicher Belastungen angekündigt. Deshalb kann ich nach vier Jahren für eine dritte ehrenamtliche Amtszeit nicht zur Verfügung stehen. Die Zusammenarbeit im Verein hat mir immer großen Spaß gemacht. Es war eine super Erfahrung, die mich sicherlich auch geprägt hat“, erklärte Kaletta den etwa 40 anwesenden FC-Mitgliedern, unter ihnen auch Bürgermeister Alfred Baxmann, seine Entscheidung, nicht mehr zur Wahl zu stehen.
Im Vorfeld der Versammlung hatte das Präsidium jedoch gute Vorarbeit geleistet. Für alle Vorstandsposten konnten engagierte Vereinsmitglieder gewonnen und zur Blockwahl vorgeschlagen werden. FC-Ehrenvorsitzender Artur Geisler leitete den offenen Abstimmungsvorgang. Mehrheitlich folgten die stimmberechtigten Mitglieder der Vorlage, die restlichen Positionen mit Waldemar Reinert (kommissarisch Kassenwart und im 13. Jahr Mitgliedswart), Trainer Michael Hoffmeister (Spielausschussobmann), Burkhardt Brosig (Jugendwart) und Viola Klasen (Schriftführerin) zu besetzen.
Besondere Erwähnung fand die im zurückliegenden Jahr vorgenommene Verleihung des DFB-Ehrenamtspreises an das „Urgestein“ des 1. FC Burgdorf, Waldemar Reinert. Reinert trat 1979 in den Südstadtverein ein, fußballerte fast ausschließlich für den FC und arbeitet bis zum heutigen Tag seit über 12 Jahren im Vorstand seines Heimatclubs uneigennützig mit. Eine Tatsache, die Bürgermeister Baxmann zum Anlass nahm, in seinem Grußwort die überaus hohe Bedeutung von „aktiven und ehrenamtlichen Vereinsvorständen“ zu betonen: „Der 1. FC Burgdorf hat als Südstadtclub mit seiner sehenswerten Sportanlage reichlich entwicklungsfähiges Potenzial. Aber fußballsportlich noch viel Luft nach oben.“
Ein Blick in unsere Bilanzen bestätige, dass die wirtschaftliche Lage des Clubs als geordnet bezeichnet werden kann, so der neue Vorsitzende Dirk Schülke. Dazu seien aber die Einnahmen aus den verschiedenen Veranstaltungen wie dem „Firmen-Cup“, dem MARKTSPIEGEL-Pokal, dem Osterfeuer sowie aus dem Betrieb des FC-Vereinsheims unerlässlich.
Das traditionelle Osterfeuer des 1. FC Burgdorf findet am Samstag, 30. März, ab 18.00 Uhr auf dem Sportgelände in der Südstadt statt.