„Die Tochter des Medicus“ wird gelesen

Autorenduo Gerit Bertram zu Gast in der Stadtbücherei

BURGDORF (r/jk). Die Autoren Iris Klockmann und Peter Hoeft, besser bekannt als Gerit Bertram, werden aus ihrem neuen historischen Roman „Die Tochter des Medicus“ am Donnerstag, 5. November, ab 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Burgdorf, Sorgenser Str. 3, vorlesen.
Gerit Bertram ist das Pseudonym eines Autorenpaares, dass sich 2007 durch ein Internet-Schreibforum kennenlernte. Beide entdeckten schnell ihre gemeinsame Liebe für Geschichte und historische Romane. Iris Klockmann lebt mit ihrer Familie in ihrer Geburtsstadt Lübeck. Die Autorin hat bereits einen Fantasyroman sowie unter dem Pseudonym Anna Levin mehrere Romane veröffentlicht und wirkte an verschiedenen Anthologien mit.
Peter Hoeft wohnt mit seiner Familie seit einigen Jahren in Burgdorf. Er ist Autor mehrerer Romane, Erzählungen für Jugendliche, Künstlerbiografien und eines Buches mit phantastischen Kurzgeschichten.
Das Autorenpaar veröffentlichte seinen ersten gemeinsamen historischen Roman „Die Goldspinnerin“ im Jahr 2010. Dieser erzählt die Geschichte einer jungen Frau im Lübeck des Jahres 1397, die den Mörder ihres Mannes sucht. Der in Venedig angesiedelte Roman „Das Gold der Lagune“ erschien 2012 und im Jahr 2014 folgte „Das Lied vom Schwarzen Tod“.
Zur Lesung in der Stadtbücherei haben Gerit Bertram ihren neuen historischen Roman „Die Tochter des Medicus“ im Gepäck, der die Zuhörer zu einer Geschichte auf zwei Zeitebenen einlädt. Regensburg 2013. Als der junge Buchhändler Gideon Morgenstern das Erbe seines Großvaters antritt, ahnt er nicht, dass der Koffer, den der alte Mann ihm vermacht hat, sein Leben für immer verändern wird. Gideon, der stets gegen die Traditionen aufbegehrte und als Einziger in der Familie nicht Arzt wurde, entdeckt plötzlich die tragischen Zeugnisse einer längst verschwundenen Welt: alte Fotografien, ein Hochzeitsgewand - und vor allem eine uralte Holztruhe. Diese gehörte Daniel Friedman, einem jüdischen Arzt, der 1519 in Regensburg bei einem Pogrom ermordet wurde. Als einzige Überlebende nahm seine Tochter Alisah den Medizinkoffer an sich und führte sein Handwerk fort. Doch als jüdische Frau war es nicht nur gefährlich, sondern auch verboten, als Ärztin tätig zu sein.
Karten für diesen besonderen Abend sind für acht Euro in der Stadtbücherei Burgdorf, Sorgenser Str. 3, zu den bekannten Öffnungszeiten sowie in der Buchhandlung Gillmeister erhältlich. Die Stadtbücherei Burgdorf nimmt unter Telefon (05136) 3323 gerne auch telefonische Kartenreservierungen entgegen.