Die Sorgenser Bockwindmühle kann besichtigt werden

Die Sorgenser Mühle ist die letzte noch erhaltene Windmühle im Burgdorfer Stadtgebiet. (Foto: Stadt Burgdorf)

Führungen am Pfingstmontag zum Deutschen Mühlentag

BURGDORF (r/jk). Die Stadt Burgdorf lädt am Pfingstmontag, 16. Mai, in der Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr zum Besuch der Sorgenser Bockwindmühle an der Otzer Landstraße ein.
Bei Führungen wird den Besuchern Näheres zur Geschichte und zur Technik der Mühle erläutert. Mit der Öffnung der Sorgenser Bockwindmühle beteiligt sich die Stadt Burgdorf am Deutschen Mühlentag, der 2016 bereits zum 23. Mal stattfindet. Zu diesem Anlass sind zahlreiche Mühlen in Niedersachsen und Bremen geöffnet und stehen zur Besichtigung bereit. Ins Leben gerufen hat den „Deutschen Mühlentag“ die Vereinigung zur Erhaltung von Wind- und Wassermühlen in Niedersachsen und Bremen e. V., die sich die Erhaltung alter Mühlen zum Ziel gesetzt hat. Die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung unterstützt diese Aktion.
Die Sorgenser Mühle ist die letzte noch erhaltene Windmühle im Burgdorfer Stadtgebiet. Sie ist von allen Seiten her zu sehen und prägt das Landschaftsbild. Außerdem stellt sie die letzte Mühle im Altkreis Burgdorf dar, die noch mit natürlicher Kraft gemahlen hat. 1686 wurde die Sorgenser Mühle gebaut. Grundlegende Erneuerungsarbeiten wurden 1793 ausgeführt. Zweieinhalb Jahrhunderte versorgte die Sorgenser Bockwindmühle die Bevölkerung mit Mehl. Um die Mühle zu erhalten, wurde sie unter Denkmalschutz gestellt.
Die Stadt Burgdorf ließ den baulichen und technischen Zustand untersuchen. In das Eigentum der Stadt Burgdorf ging die Mühle 1985 über. Um den Baukörper, die Flügel und das Mauerwerk wieder in einen betriebsfähigen Zustand zu bringen, wurde beschlossen, die Sorgenser Bockwindmühle zu sanieren. Die Renovierung wurde 1988 abgeschlossen.
Eventuelle Wartezeiten vor der Mühlenführung können mit einem kühlen Getränk und Leckereien vom Grill der Veranstaltungsgastronomie Peter Widdel überbrückt werden.