Die Schöpfung als Sinnbild für den Glauben

Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr. (Foto: Kirchengemeinde St. Pankratius)

Spitta-Vortrag von Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr

BURGDORF (r/jk). Carl Johann Philipp Spitta (1801 bis 1859) war nur wenige Monate als Superintendent in Burgdorf tätig und hat in der schönen Superintendentur am heutigen Spittaplatz mit seiner Familie gewohnt. Als er wenige Wochen nach seiner Ankunft in Burgdorf verstarb, war das ein herber Schlag für die ganze Familie und auch für die Burgdorfer Kirchengemeinden. Seine Grabstätte ist heute noch auf dem alten Friedhof unter der Hochbrücke bewahrt. Spitta ist als Liederdichter schon zu Lebzeiten weit über die Grenzen Burgdorfs hinaus bekannt gewesen.
In dem Vortrag spürt Landesuperintendent Dr. Detlef Klahr den Motiven Spittas für seine Dichtung nach. Dabei zeigt er auf, wie insbesondere die Liebe zur Natur Spittas Glauben beeinflusst und geprägt hat. In seinen frühen Gedichten und auch in seinen geistlichen Liedern spiegelt sich das wieder. Die Erfahrung und Beobachtung der Natur führen bei Spitta nicht in eine romantisch verklärte Naturbetrachtung, sondern wird zum Sinnbild für den eigenen Glauben. Die darin liegende Wertschätzung der Schöpfung ist ein besonderer Aspekt der Theologie und der Lyrik Spittas an die es sich zu erinnern lohnt.
„Ich freue mich sehr darüber, dass ich mit einem kleinen Beitrag das Jubiläumsjahr der Pankratiuskirche mitgestalten darf. Es wird schön sein, mal wieder in Burgdorf am Spittaplatz zu sein“, freut sich Detlef Klahr auf seinen Vortrag am Sonntag, 28. September, 17.00 Uhr, in der Burgdorfer St. Pankratiuskirche. Der Tag ist auch der 155. Todestag des Liederdichters Carl Johann Philipp Spitta.