Die Million ist geknackt!

v.l. Werner Mellentin, Felicitas Steinke und Thomas Reinert zeigen sich engagiert in der Kolumbienhilfe

Diesjähriger Kolumbientag bescherte die letzten 4.000 Euro

LEHRTE (dno). Die Aktion Kolumbienhilfe e.V. hat es geschafft! In diesem Jahr konnte die 1 Million geknackt werden! Seit Gründung im Jahr 1975 hat die Aktion 996.000 Euro für Projekte nach Kolumbien überwiesen. Das Geld stammt aus zahlreichen Aktionen, Aktivitäten und Drittmittel und wurde mit großem Engagement zusammen getragen.
Auch zum diesjährigen Kolumbientag wurde wieder gebacken, gekocht, gebastelt und gespendet. Und so kamen 5.131,60 Euro für den guten Zweck zusammen. „Unsere Suppen und Salate waren schon vor der Mittagszeit ausverkauft“, berichtet der 2. Vorsitzende Christoph Behrensdorf zufrieden. Auch Kuchen und Torten gingen schon weit vor der Kaffeezeit über den Tresen. Es schien fast so, als ob hier jeder daran interessiert war, die Aktion über die Millionenschwelle zu tragen! So auch Günter May, der für die schönen Adventskränze und -gestecke sorgte. Für den pensionierten Gärtner – Jahrgang 1932 – war es eine Ehrensache dabei zu sein. „Er ist eine wichtige Stütze“, lobte Behrensdorf. Auch Felicitas Steinke sorgte mit ihren Marmeladen und Aufstrichen für einen Zuwachs der Spendenkasse.
„Wir bekommen heute viel Unterstützung, das ist schon über die Gemeinde heraus gewachsen und hat sich zu einem Stadtprojekt entwickelt“, beichtet Werner Mellentin. „Wir danken allen Besuchern und Spendern sehr herzlich im Namen unserer Freunde und Partner in Kolumbien“, ergänzt Christoph Behrensdorf.
Der Erlös aus den Aktionen fließt beispielsweise in die Finanzierung des Essens in den Schulen der kleinen Dörfer, damit die Kinder aus den weit entfernten Siedlungen eine gute Verpflegung für die langen Schultage bekommen können. „Die öffentlichen Mittel für dieses Essen wurden in der letzten Zeit spürbar gekürzt“, so Behrensdorf. Mit Hochdruck wird auch an dem Projekt „Kaffeeröster“ gearbeitet. Dieser konnte nach der Veranstaltung mit Entertainer Matthias Brodowy im Januar 2017 endlich erworben werden. Durch seinen Auftritt wurden 3.000 Euro in die Kasse gespült. Diese wurden mit Rücklagen aus anderen Aktionen aufgestockt und so konnte endlich der Kaffeeröster gekauft und später übergeben werden. Eine sinnvolle Aktion, da in dem kleinen Dorf Kaffee angebaut wird und so gleich geröstet werden kann. Doch leider gab es technische Probleme und so „stockt“ das Projekt im Moment. „Das ist eben so in Kolumbien“, so Werner Mellentin. „Auf frisch gemachten Kaffee aus Kolumbien, der selbst angebaut und geröstet wird, müssen wir wohl noch ein wenig warten“, fügt Christoph Behrensdorf hinzu, „Die Kommunikation ist im Moment etwas schwerfällig da es Neuwahlen gab und die Ansprechpartnerinnen des Ordens der Misioneras de la Madre Laura dadurch wechseln.“