Die Insel Rügen mit dem Fahrrad entdecken

Im Jahre 1998 fertig gestellter Blickfang: die Seebrücke von Sellin. (Foto: Dieter Hurcks)

Einstündige Digitalfotoschau über Deutschlands größte Insel

BURGDORF (r/jk). Rügen, Deutschlands größte Insel, ist durch zahlreiche Buchten, vorspringende Halbinseln und Landzungen stark gegliedert. Viele dieser idyllischen Plätze sind nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar und bieten Ruhe und Natur pur. Wer für die kommende Radelsaison noch keine Idee hat, welche Tour er unter die Räder nehmen soll, kann sich am Freitag, 6. März, ab 18 Uhr im Bistro Garfield, Gartenstraße 45 in Burgdorf, bei einer rund einstündigen Digitalfotoschau vielleicht die entscheidende Motivation holen. Der Eintritt zu der Vorführung auf der Großbildleinwand ist frei.
Der Burgdorfer Tourenradler und Journalist Dieter Hurcks hat im Sommer 2014 gemeinsam mit zwei Mitradlern von den Burgdorfer Aue-Radlern das zerklüftete Eiland in der Ostsee auf einer einwöchigen Radreise intensiver kennen gelernt, als es für Autotouristen je möglich sein dürfte. Ausgangspunkt der gut 300 Kilometer langen Inseltour war die alte Hansestadt Stralsund, die sich von Hannover aus gut per Bahn erreichen lässt. Von dort geht es auf zwei Rädern über den alten Rügendamm hinüber auf die Insel, für deren Entdeckung man sich wenigstens eine Woche Zeit nehmen sollte. Empfehlenswert ist ein Abstecher per Schiff von Breede nach Hiddensee - am sinnvollsten auf dem Rückweg nach Stralsund, der ja ebenfalls über die Ostsee führt.
Rügen ist 52 Kilometer lang und 41 Kilometer breit und hat eine Fläche von 926 Quadratkilometern. Auf der Insel leben rund 77.000 Einwohner. Die Insel besitzt ein ausgeschildertes Radwegenetz. Ausbauzustand und Beschilderung sind in den einzelnen Abschnitten allerdings sehr unterschiedlich. Es gibt einen beschilderten Fahrradrundweg um die ganze Insel. Höhepunkte der Tour sind die weiße Stadt Putbus mit dem weiträumigen Schlosspark des Fürsten Malte zu Putbus, die Buchenwälder und der Königsstuhl im Nationalpark Jasmund, die Halbinsel Mönchgut, natürlich die Kreidefelsen in der Stubbenkammer und das Kap Arkona, Badeorte wie Binz, Göhren und Sellin sowie der Hafen von Sassnitz und der „Koloss“ von Prora, das von den Nazis als Ferienanlage begonnene längste Gebäude der Welt.
Die ausführliche Beschreibung dieser Radreise mit vielen Tipps und Hintergrundinformationen findet sich auf der Internetseite www.radtouren.net. Ein Videotrailer auf Youtube kann auf der Seite www.radtouren.net/aue-radler.htm angeschaut werden.