Die Geschichte des Eisenbahnknotenpunktes

Das Museumsstellwerk in Lehrte. (Foto: VVV)

VVV Ü 50-Kulturfahrt in die Eisenbahnerstadt Lehrte

BURGDORF/LEHRTE (r/jk). VVV Ü 50 - Club für aktive (Un)Ruheständler wendet sich an unternehmungsfreudige Menschen, die über Tagesfreizeit verfügen und abwechslungsreiche Gruppenaktivitäten bevorzugen. Die Organisatoren setzen das Halbjahresprogramm am Donnerstag, 23. März, mit einer Kulturfahrt in die Eisenbahnerstadt Lehrte fort. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr auf dem Burgdorfer Bahnhof (Gleis 2). Teilnehmerkarten sind bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, Tel. 05136/1862, erhältlich. Für VVV-Mitglieder gibt es Ermäßigungen.
In Lehrte brechen die Teilnehmer zu einer Führung auf. Die Ursprünge der Stadt gehen auf das Jahr 1147 zurück. 751 Jahre später erhielt das ehemalige Bauerndorf die Stadtrechte. Vorausgegangen war die Entwicklung Lehrtes zu einem bedeutenden Eisenbahnknotenpunkt der Königlich Hannöverschen Staatseisenbahnen. Dieser Wandlungsprozess in eine typische Eisenbahnerstadt war dem in den 1840er Jahren begonnenen Bau der Bahnstrecken von Hannover nach Hildesheim, Braunschweig, Celle und Berlin zu verdanken. 1844 entstand das bis heute erhaltene Bahnhofempfangsgebäude im klassizistischen Stil.
Das Besuchsprogramm geht mit einer Besichtigung des historischen Stellwerks aus dem Jahr 1896 weiter. Im Oktober 1986 legte die Deutsche Bundesbahn das Stellwerk still. Der Modelleisenbahnverein Lehrte e.V. übernahm das heute denkmalgeschützte Gebäude, um es als Museum zu erhalten. In den Räumlichkeiten ist eine Modelleisenbahnanlage aufgebaut, die ein originalgetreues Modell des Lehrter Personenbahnhofes von 1960 enthält.
Wahlweise besteht das Angebot, das Mittagessen in einem Restaurant in der Innenstadt einzunehmen. Die Kulturfahrt endet mit der Besichtigung eines ortsansässigen Raumausstatters, der auf sich die Restaurierung und Polsterarbeiten spezialisiert hat. Die Rückfahrt ist um 17.00 Uhr geplant.