Die berühmteste Liebesgeschichte der Welt

Das Theater für Niedersachsen spielt am 26. Februar in Burgdorf Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“ im Theater am Berliner Ring. (Foto: Theater für Niedersachsen)

Shakespeares „Romeo und Julia“ am 26. Februar in Burgdorf

BURGDORF (r/jk). Der VVV und die Stadt Burgdorf setzen die aktuelle Spielzeit mit Gastspielen des Theaters für Niedersachsen am Freitag, 26. Februar, im Theater am Berliner Ring fort. Auf dem Spielplan steht William Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“. Vorstellungsbeginn ist um 20.00 Uhr. Eine kostenlose Werkseinführung startet um 19.30 Uhr.
Wahre Liebe, pure Tragik und reine Poesie! Die berühmteste Liebesgeschichte der Welt spielt in Verona. Romeo Montague und Julia Capulet begegnen sich auf einem Kostümball der Familie Capulet und verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Da ihre beiden Familien seit Generationen bis aufs Blut miteinander verfeindet sind, ist der unabwendbare Weg in die Katastrophe bereits vorgezeichnet. Romeo und Julia heiraten heimlich, aber ihre Hoffnung, den Hass der Familien durch ihre Liebe zu beenden, zerschlägt sich schnell. In einem Streit zwischen Mitgliedern der Häuser Montague und Capulet tötet Romeo Julias Cousin Tybalt. Als unmittelbare Reaktion folgt Romeos Verbannung aus Verona. Danach wollen Julias Eltern ihre Tochter zur Ehe mit einem anderen Mann zwingen. Voller Panik bittet sie einen ihr bekannten Pater Lorenzo um Hilfe. Um der Hochzeit zu entrinnen, folgt Julia seinem Rat und nimmt einen Schlaftrunk zu sich, der sie für 42 Stunden in einen todesähnlichen Zustand versetzt. Vorher soll Romeo soll durch einen Brief von diesem Plan Kenntnis erhalten. Eine Reihe verhängnisvoller Umstände führt dazu, dass Romeo vom wirklichen Tod seiner Geliebten ausgeht und sich neben der in einem tiefen Schlaf liegenden Frau selbst vergiftet. Als Julia endlich wieder erwacht und den Leichnam Romeos entdeckt, fällt sie in einen Abgrund der Verzweiflung und ersticht sich mit einem Dolch.
Shakespeares meistgespielte Tragödie prägt bis heute unser Verständnis von der bedingungslosen tragischen Liebe. Und zugleich ist „Romeo und Julia“ ein humanistisches Bekenntnis für ein friedliches Zusammenleben und bleibt so lange aktuell, wie es Feindschaft zwischen Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder Rasse gibt. Auch wegen der kraftvollen, poetischen und bilderreichen Sprache Shakespeares, dessen Todestag sich 2016 zum 400. Mal jährt, fasziniert „Romeo und Julia“ seit Jahrhunderten alle Generationen.
In Gero Vierhuffs Inszenierung sind André Vetters, Michaela Allendorf, Julia Gebhardt, Marek Egert, Thomas Strecker, Moritz Nikolaus Koch, Dennis Habermehl, Simone Mende und Dieter Wahlbuhl in den Hauptrollen zu sehen.
Theaterkarten sind bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, und online unter www.vvvburgdorf.de erhältlich. Für Mitglieder des VVV und Jugendliche gibt es im Vorverkauf Ermäßigungen.