Der Weg zur familienfreundlichen Stadt

Bündniskoordinatorin Petra Pape begrüßte Familien, Freunde und Gäste in der GHS I-Aula anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Burgdorfer „Bündnis für Familien“. (Foto: Georg Bosse)

Familien im Fokus und ein Schirm für den Schirmherrn

BURGDORF (gb). Die städtische Gleichstellungsbeauftragte Petra Pape feierte in der Grund- und Hauptschule I (GHS I) mit vielen Gleichgesinnten das 10-jährige Bestehen des Burgdorfer „Bündnis für Familien“.
Das Bündnismitglied der 1. Stunde und Vorsitzende des Jugendhilfeauschusses, Christiane Gersemann, erinnerte in ihrem Grußwort noch einmal an das Ziel, zu dem sich seinerzeit 61 Partner in der feierlich unterzeichneten Bündniserklärung verpflichtet hatten: „Die Lebensumstände von Familien in Burgdorf zu verbessern.“ Dazu wurden beispielsweise drei Meilensteine, der Familienwegweiser, die Babybegrüßung und das Netzwerk „Erste Hilfen“, ins Leben gerufen, die von einer großen gesellschaftlichen und politischen Mehrheit mitgetragen wurden. Ihrem Lob, dass Bündniskoordinatorin Petra Pape das Vorhaben als vorbildliche „Steuerfrau“ durch das vergangene Jahrzehnt geführt habe, schloss sich dann auch Bürgermeister und Bündnis-Schirmherr Alfred Baxmann an. „Ich hätte auch anderen Projekten in der Stadt mehr Ausdauer und Nachhaltigkeit gewünscht. Aber dazu braucht es Ideen und Kreativität, die hier den Erfolg ausmachen.“
Dennoch sei Burgdorf immer noch keine familienfreundliche Stadt, aber man sei gemeinsam auf den Weg dorthin, sagte Baxmann, und: „Wir dürfen nicht an der falschen Stelle sparen. Deshalb haben wir noch nie so viel Geld für Kinder ausgeben. Es ist eine Investition in die Zukunft, um ihre Lebensperspektiven nicht zu behindern.“