Der Lebensfreude von Pippi Langstrumpf auf der Spur

Matthias Blum (l.) erzählte den Kindern von Pippi Langstrumpf und ihren Freunden. (Foto: Georg Bosse)

Ausstellung „Hier kommt Pippi Langstrumpf – die Lebenswelt der Astrid Lindgren“ eröffnet

BURGDORF (gb). Matthias Blum ist ein riesengroßer Fan von Astrid Lindgren und ihren unvergesslichen Kinderbuchfiguren. Der Oldenburger Sammler und ausgewiesene Kenner der Lebenswelt der schwedischen Autorin († 2002) war mit seinen Ausstellungen schon in vielen deutschen Städten unterwegs. Mit der spannenden Präsentation „Hier kommt Pippi Langstrumpf – die Lebenswelt der Astrid Lindgren“ im Burgdorfer Stadtmuseum und in der KulturWerkStadt, die noch bis Sonntag, 9. Oktober, besucht werden kann, treffen die kleinen und großen Besucher auf „alte Bekannte“.
Dass das Mädchen mit den roten Zöpfen, Michel aus Lönneberga, Kalle Blomquist und Co. noch heute die Kinder begeistern und ihren Eltern „ewige“ Wegbegleiter aus eigenen Kindheitstagen sind, machte die Ausstellungseröffnung am vergangenen Samstag deutlich. Im gut gefüllten Stadtmuseum dankte VVV-Vorsitzender Karl-Ludwig Schrader nicht nur nur Matthias Blum für die Realisierung, sondern auch der Stadtsparkasse und der VGH-Vertretung Wesche für die Unterstützung.
Pippi Langstrumpf, ihre Freunde und die Kinder von Bullerbü, Lasse und Bosse, strotzen nur so vor Ideenreichtum, Kraft und Lebensfreude. Darüber lassen sie von Freiheit und Gemeinschaft träumen. Träumen, denen auch Astrid Lindgren in jungen Jahren beim Lesen ihrer Lieblingsbücher „Tom Sawyer & Huckleberry Finn“ (v. Mark Twain) sowie „Die Schatzinsel“ (v. Robert Louis Stevenson) nachhing. Die Abenteuer ihrer Kindheitsfantasien fanden sich später teilweise in den Geschichten ihrer Kinderromanhelden, wie beispielsweise in „Pippi im Taka-Tuka-Land“, wieder.
Während im Stadtmuseum die Geschichte(n) mit und um Pippi Langstrumpf anschaulich dargestellt sind, beschäftigt sich der zweite Teil der (Doppel-)Ausstellung in der KulturWerkStadt ausführlich mit dem Wirken und Lebensweg von Astrid Lindgren.
Nicht nur junge Besucher können sich wie Kalle Blomquist als „Detektive“ betätigen. Die richtige Beantwortung von 15 Fragen an beiden Ausstellungsorten führt zum gesuchten Lösungswort.
Kindergärten, Schulklasse und andere Gruppen können nach Absprache mit VVV/SMB-Geschäftsührer Gerhard Bleich unter Telefon: (05136) 18 62 Sonderführungen innerhalb der Woche vereinbaren.