Der Grundstein ist gelegt

Bürgermeister Alfred Baxmann (von links), Architekt Reinhard Beichler, der Burgdorfer B&K-Filialleiter Carsten Sczakiel und der geschäftsführende Gesellschafter der Wellergruppe Burkhard Weller mauern die Zeitkapsel in den Grundstein ein.
 
Der Burgdorfer B&K-Filialleiter Carsten Sczakiel (von links) und Burkhard Weller, der geschäftsführende Gesellschafter der Wellergruppe, stoßen auf die Grundsteinlegung an.
Burgdorf: Gewerbepark Nordwest |

Im Sommer soll das neue B&K-Autohaus im Gewerbegebiet Nordwest eröffnen

BURGDORF (fh). Der Grundstein für den Neubau des B&K-Autohauses ist gelegt. Vier Wochen zuvor hatten die Erdarbeiten am neuen Standort im Gewerbepark Nordwest begonnen. Burkhard Weller, der geschäftsführender Gesellschafter der Wellergruppe, zu der B&K gehört, zeigt sich zufrieden. „Die Abwicklung mit der Stadt Burgdorf verlief schnell und unkompliziert. Uns wurde zügig die Baugenehmigung erteilt“, lobte er. Die Einweihung des neuen BMW Autohauses ist für den Sommer geplant. In das Bauprojekt will die Wellergruppe rund drei Millionen Euro investieren.
Bei der feierlichen Grundsteinlegung Ende Dezember waren neben Burkhard Weller auch der Burgdorfer B&K-Filialleiter Carsten Sczakiel, der Leiter der Immobilienabteilung Michael Rentz, Rüdiger Paff und Klaus Gabor von BMW sowie Bürgermeister Alfred Baxmann anwesend. In den Grundstein haben sie eine Zeitkapsel eingemauert, die unter anderem aktuelle Tageszeitungen, eine Bauzeichnung und ein kleines BMW-Modellauto enthält.
Der Grund für den Neubau: Der bisherige Standort am Ostlandring entspricht nicht mehr den von BMW gestellten Anforderungen. Die nötigen Erweiterungen wären dort nicht möglich gewesen. Die Wellergruppe sah sich deshalb vor die Entscheidung gestellt, den Standort Burgdorf aufzugeben oder auf einem anderen Grundstück neu zu bauen. Letztlich hat sich das Unternehmen für eine 11.700 Quadratmeter große Fläche im Gewerbegebiet Nordwest und damit für Burgdorf entschieden.
„Wir setzen Vertrauen in diesen Standort und haben uns dafür entschieden, hier weiterhin ein Autohaus zu betreiben“, betonte Weller. Es sei aber auch von Anfang an klar gewesen, dass dabei die Kosten im Griff zu behalten seien. „Burgdorf ist nicht Hamburg. Wir können hier nicht sechs Millionen Euro in den Sand buddeln“, gestand Weller.
Deshalb sei der Architekt Reinhard Beichler beim Entwurf des Autohauses neue Wege gegangen. „Er hat mit spitzem Bleistift geplant und sozusagen ein BMW-Autohaus light entwickelt“, erklärt Weller. Es sei den neuen Verkaufsräumen aber keineswegs anzusehen, dass es sich um eine sparsamere Variante handele. „Insofern ist der Entwurf mustergültig und zeigt Möglichkeiten auf, wie man Standorte wieder aufleben lassen kann, die sich sonst nicht mehr rechnen würden“, freut sich Weller.
Für Bürgermeister Alfred Baxmann war die Grundsteinlegung deshalb ein Anlass zur Freude. „Dieser Tag gehört zu den guten Tagen für den Standort Burgdorf“, betonte er. Er sei erleichtert, dass die Wellergruppe mit B&K vor Ort bleibe. „Es wäre sonst ein herber Verlust für diese Stadt gewesen“, betonte er. Auf den Dank von Burkhard Weller für den reibungslosen Ablauf erwiderte er mit einem Augenzwinkern: „Wir sind immer dann besonders schnell, wenn es in unserem Eigeninteresse liegt.“
Der Geschäftsbetrieb in der bestehenden B&K-Autohausfiliale (Ostlandring 9, 31303 Burgdorf) läuft ganz normal weiter, bis zum Umzug in das neue Autohaus im Sommer 2018. Derzeit verkauft die Wellergruppe an dem Standort Burgdorf rund 140 Neu- und 350 Gebrauchtwagen im Jahr. Die Wellergruppe ist eine der größten Automobilhandelsgruppen in Deutschland und betreibt derzeit 31 Autohäuser der Marken Toyota/Lexus/Seat (Autoweller) und BMW/MINI (B&K).